Kalter Krieger

|    Ausgabe vom 6. September 2019

Polens Präsident hat den 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs für neue Ausfälle gegen Russland genutzt. Den deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 hätte es möglicherweise nicht gegeben, wenn sich die Westmächte dem Anschluss Österreichs entgegenstellt und „scharf gegen die Verfolgung von Juden in Deutschland protestiert“ hätten, sagte Anfrzej Duda am Sonntag bei der zentralen Gedenkveranstaltung in Warschau.
„2008 Georgien, 2014 Ukraine, bis heute Grenzverschiebung, Okkupation, Kriegsgefangene und militärische Provokationen.“ Im Gegensatz zu Repräsentanten sämtlicher EU- und NATO-Länder war der russische Präsident Putin nicht zur Gedenkfeier eingeladen worden. Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurde auch die Rolle der Sowjetunion und ihrer Streitkräfte bei der Befreiung Europas vom Faschismus mit keinem Wort erwähnt.


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Leserbrief zu Artikel »Kalter Krieger«, UZ vom 6. September 2019





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