Proteste im Sudan

|    Ausgabe vom 12. April 2019

Bei Protesten gegen Sudans Präsidenten Omar al-Baschir sind seit Samstag mindestens vier Demons­tranten getötet worden. Verantwortlich dafür waren „Sicherheitskräfte“ die gegen die Demonstrationen vorgingen. Hunderttausende Menschen gingen am Sonntag in Khartum und in anderen großen Städten erneut auf die Straße und forderten das Ende des diktatorischen Regimes. Sie folgen Aufrufen der vereinigten Opposition „Kräfte für Freiheit und Veränderung“. In Khartum besetzten sie bis zum Sonntagmorgen das Hauptquartier der Armee. Die Sudanesische Kommunistische Partei berichtet, dass der Repressionsapparat zu bröckeln beginnt, Polizeioffiziere verweigerten Befehle und Armeeoffiziere hätten sich den Protesten angeschlossen.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu Artikel »Proteste im Sudan«, UZ vom 12. April 2019





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.