Politik
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Gedenken an Heinz Hoffmann

|    Ausgabe vom 18. Januar 2019

Die DKP Mannheim gedachte während des LLL-Wochenendes eines Sohnes ihrer Heimatstadt: Heinz Hoffmann. 1910 in Mannheim geboren, machte er 1925 eine Lehre bei den „Mannheimer Motoren Werken“ und trat 1930 der KPD bei. Seit 1933 im Untergrund, ging er 1935 in die Sowjetunion und absolvierte eine Offiziersausbildung. Danach war er Politkommissar des „Hans-Beimler-Bataillons“ in Spanien. Ab 1939 lebte er wieder in der Sowjetunion und war als Antifa-Lehrer und im „Nationalkomitee Freies Deutschland“ aktiv. Im Januar 1946 ging er als persönlicher Mitarbeiter von Wilhelm Pieck, später von Walter Ulbricht nach Berlin. Nach einem Studium an der Generalstabsakademie der Sowjetunion wurde er 1957 Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung der DDR und 1960 als Nachfolger von Willi Stoph selbst Minister. 1973 wurde er Mitglied des Politbüros des ZK der SED. Am 2. Dezember 1985 starb Heinz Hoffmann. Er ist in der „Gedenkstätte der Sozialisten“ auf dem Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde beerdigt.


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