Andrea Ypsilanti ist aus der SPD ausgetreten. Die ehemalige hessische Landesvorsitzende reagierte damit auf die Zustimmung der Ampel-Koalition zum umstrittenen EU-„Asylkompromiss“. Ihr Austrittsschreiben verbreitete Ypsilanti über „Twitter“. Darin kritisierte sie neben der Asylpolitik auch grundsätzliche Fehlentwicklungen in ihrer ehemaligen Partei: „100 Milliarden für Rüstung, begleitet von einer Rhetorik, von der ich mir niemals vorstellen konnte, sie in der SPD hören zu müssen.“ Sie habe die Hoffnung verloren, „dass die SPD ihren noch nicht eingelösten historischen Auftrag erfüllen will. Der von der Versicherung getragen war, dass alle Menschen gleich sind und die gleichen Rechte haben.“
Ypsilanti verlässt SPD
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