Sozialstaat

DSC02900 web - Der Sozialstaat wird nicht von außen bedroht - Sozialstaat - Sozialstaat
An Geld fehlt es nicht – es wird nur falsch ausgegeben. (Foto: Telegram / Gegen Krieg und Faschismus – Aktionsfotos und -videos)

An Geld fehlt es nicht – es wird nur falsch ausgegeben. (Foto: Telegram / Gegen Krieg und Faschismus – Aktionsfotos und -videos)

Rede von Jörn Rieken (IG BAU) auf der Kundgebung der Friedenskoordination Berlin am 15. März am Brandenburger Tor

Der Sozialstaat wird nicht von außen bedroht

Die Friedenskoordination Berlin hat am 15. März eine Kundgebung gegen die Grundgesetzänderung für Kriegskredite am Brandenburger Tor abgehalten. Dort sprach unter anderem Jörn Rieker, Mitglied …

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4512 Weg zum Jobcenter zu weit Hartz und herzlich RTLZWEI Dokus rtlzweiclassic 8 YouTube - Umgekehrter Leistungsmissbrauch - Sozialstaat - Sozialstaat
Um den Großangriff auf die sozialen Sicherungssysteme unter der Überschrift Agenda 2010 vor 25 Jahren vorzubereiten, wurden neue Formate im Privatfernsehen geschaffen. Zu Beginn wurde auf Nachmittagstalkshows gesetzt. Den arbeitslosen Arno Dübel machten sie berühmt. Er sorgte mit Sprüchen wie „Arbeiten? Ich will mich doch nicht verschlechtern“ für Empörung. Dafür zahlten ihm die Sender bis zu 300 Euro pro Interview und sorgten so für das Bild des faulen Arbeitslosen. ­Weiter entwickelt wurde die Hetze mit „Scripted-Reality-Sendungen“. Sie erwecken den Anschein, es handele sich um eine Reportage oder Dokumentation, dabei müssen sich die Laiendarsteller an die Anweisungen der Regie halten. RTL2 hat aktuell im Programm: „Armes Deutschland. Stempeln oder abrackern“, „Hartz und herzlich“, „Hartz Rot Gold“ und „Promis auf Hartz IV“. Von allen Sendungen gibt es noch Untervarianten und noch eine Vielzahl anderer Formate, die sich um das Image der faulen Schmarotzer kümmern. (Screenshot: YouTube / RTLZWEI Dokus)

Um den Großangriff auf die sozialen Sicherungssysteme unter der Überschrift Agenda 2010 vor 25 Jahren vorzubereiten, wurden neue Formate im Privatfernsehen geschaffen. Zu Beginn wurde auf Nachmittagstalkshows gesetzt. Den arbeitslosen Arno Dübel machten sie berühmt. Er sorgte mit Sprüchen wie „Arbeiten? Ich will mich doch nicht verschlechtern“ für Empörung. Dafür zahlten ihm die Sender bis zu 300 Euro pro Interview und sorgten so für das Bild des faulen Arbeitslosen. ­Weiter entwickelt wurde die Hetze mit „Scripted-Reality-Sendungen“. Sie erwecken den Anschein, es handele sich um eine Reportage oder Dokumentation, dabei müssen sich die Laiendarsteller an die Anweisungen der Regie halten. RTL2 hat aktuell im Programm: „Armes Deutschland. Stempeln oder abrackern“, „Hartz und herzlich“, „Hartz Rot Gold“ und „Promis auf Hartz IV“. Von allen Sendungen gibt es noch Untervarianten und noch eine Vielzahl anderer Formate, die sich um das Image der faulen Schmarotzer kümmern. (Screenshot: YouTube / RTLZWEI Dokus)

Wie der Sozialstaat im imperialistischen Deutschland verkommt

Umgekehrter Leistungsmissbrauch

Durch die Kompliziertheit der Verfahren wird der Zugang zu Sozialleistungen nachhaltig erschwert. Die Anspruchsinhaber werden abgeschreckt. Viele Menschen wollen sie nicht mehr geltend machen oder …

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4412 03 - Zerstörung mit System - Sozialstaat - Sozialstaat
Warteschlange vor dem Dortmunder Jobcenter. Wer es bis zum Sachbearbeiter schafft, muss seitenweise Anträge ausfüllen. (Foto: Wera Richter)

Warteschlange vor dem Dortmunder Jobcenter. Wer es bis zum Sachbearbeiter schafft, muss seitenweise Anträge ausfüllen. (Foto: Wera Richter)

Wie der Sozialstaat im imperialistischen Deutschland verkommt

Zerstörung mit System

In den Jahrzehnten seit der Einverleibung der DDR und der zwischenzeitlichen Niederlage des Sozialismus in Europa hat Deutschland – besser: das deutsche Großkapital – Schritt für Schritt …

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