DKP unterstützt medizinisches Projekt in Chan Junis und sammelt Spenden

Solidarität mit Gaza konkret

Die DKP ruft dazu auf, in der Solidarität mit dem palästinensischen Volk nicht nachzulassen und sammelt Spenden für ein medizinisches Projekt. In seinem Referat auf der 11. Tagung des Parteivorstandes, die am 29. und 30. März in Leverkusen stattfand, führte der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, aus: „Israel hat die kurze Waffenruhe in Gaza gebrochen und geht mit noch größerer Brutalität als zuvor im Gaza-Streifen gegen das palästinensische Volk vor. Es war zuvor Völkermord und es ist jetzt Völkermord!“ Schrecklicherweise scheine sich die Welt daran zu gewöhnen. „Wir müssen dringend mithelfen, die Solidarität mit dem palästinensischen Volk wieder auf die Straße zu bringen.“ Der Parteivorstand beschloss, ein Projekt der Deutsch-Palästinensischen medizinischen Gesellschaft durch eine Spendensammlung zu unterstützen. Der Verein sammelt Geld für eine zahnärztliche Praxis in Chan Junis, um die medizinische Versorgung der Zivilbevölkerung zu verbessern. „Dies ist angesichts des Völkermords durch Israel in Gaza und der gezielten Zerstörung auch von medizinischen Einrichtungen ein sinnvoller Beitrag zur Unterstützung des Kampfes des palästinensischen Volkes“, so Köbele.

Die israelische Armee greift im Gaza-Streifen gezielt zivile Objekte an, darunter Krankenhäuser und Sanitätsstationen. Ärztinnen und Ärzte und medizinisches Personal werden gezielt ermordet und verschleppt. Zu Beginn des jetzt von Israel beendeten Waffenstillstands waren laut WHO von ehemals 36 Krankenhäusern in Gaza 20 zerstört. Die verbliebenen Einrichtungen haben viel zu wenig Material und Medikamente.

Die DKP ruft zu Spenden für die zahnärztliche Praxis in Chan Junis auf:

Spendenkonto: DKP-Parteivorstand
GLS-Bank | BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01
Verwendungszweck: Gaza-Hilfe

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