Die NATO plant den Ausbau ihres Pipeline-Systems nach Osteuropa, um die Treibstoffversorgung ihrer Truppen für einen möglichen Krieg mit Russland sicherzustellen. Das berichtete der „Spiegel“ in der vergangenen Woche. Ziel ist es, den Kerosinnachschub für Kampfjets in Polen und Tschechien abzusichern. Dabei kann das Militärbündnis auf Anlagen aus der Zeit des Kalten Krieges zurückgreifen. Jedoch enden diese Rohre, die für den Kampf gegen die Sowjetunion angelegt worden waren, derzeit im niedersächsischen Bramsche und im Raum Ingolstadt. Von dort soll der Ausbau erfolgen. Mögliche Probleme sehen die Strategen derzeit noch bei möglichen Widersprüchen von Kommunen und Grundstückseigentümern. Die Enteignung von benötigten Flächen wird laut Berichten nicht ausgeschlossen.
Pipeline für den Krieg
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"Pipeline für den Krieg", UZ vom 28. Februar 2025
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