Die Stadt Trier will die Karl-Marx-Statue des chinesischen Künstlers Wu Weishan, die anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx aufgestellt werden soll, 80 Zentimeter kleiner haben als ursprünglich vorgesehen. Wu habe dieser Kürzung auf fünfeinhalb Meter zugestimmt, teilte die Stadt Trier mit. Der vorgesehene Standort bleibt in der Nähe des Geburtshauses von Marx und damit in unmittelbarer Nähe der Porta Nigra.
Der Trierer Stadtrat hatte nach hitziger Debatte mehrheitlich entschieden, die Statue als Geschenk aus der VR China anzunehmen, 42 Ratsmitglieder stimmten dafür, sieben dagegen, vier enthielten sich. Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) zeigte sich erfreut darüber, dass der Marx nun etwas kleiner daherkommt: „Das Ergebnis zeigt, dass es der Volksrepublik China bei ihrem Angebot wirklich um eine Geste der Wertschätzung und des Respekts und nie um eine Frage der Ideologie gegangen ist.“