Die US-Regeriung hatte Ende des letzten Jahres laut der Online-Zeitung „People‘s World“ 14 300 Kleinkinder, Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien in Haft, in Haftanstalten und in Heimen festgesetzt. Die Mehrzahl sei mit hunderten oder tausenden von Kindern untergebracht. Über Weihnachten verbrachten rund 5 400 dieser Kinder in Notunterkünften. Rund 9 800 sollen sich in Einrichtungen mit mehr als 100 Kindern befinden.
Die Zahlen zeigen, dass die US-Regierung ihre Politik gegenüber jugendlichen Migranten radikal verschärft hat. Das Bundesprogramm, das die Unterbringung organisiert, war ursprünglich dazu gedacht, schutzbedürftigen Kindern einen sicheren Hafen zu bieten. Es handelt sich im Wesentlichen um Kinder, die die US-amerikanische Grenze ohne ihre Eltern übertreten haben, um vor Gewalt und Korruption in Zentralamerika zu flüchten. Dabei kann es sich um Kleinkinder oder um Jugendliche bis zu einem Alter von 17 Jahren handeln.