Gegen Reichsbürger im Polizeidienst

Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion hat erneut vor sogenannten „Reichsbürgern“ im Polizeidienst gewarnt. Dass in der bayerischen Polizei mehrere Reichsbürger aufgedeckt wurden, sei extrem bedenklich. Es könne nicht sein, dass Vertreter dieser größtenteils rechtsextremen Sekte im Polizeidienst seien. „Eine systematische Untersuchung, wie sehr die Reichsbürger in die Polizei, aber auch in die Bundeswehr eingesickert sind, scheint nun überfällig“, forderte Jelpke. Die Innenpolitikerin sprach sich zudem dafür aus, dass die Verharmlosung der extremen Rechten als „schrullige Waffennarren“ beendet werde. „Ich kann nur hoffen, dass dieser entsetzliche Mord an einem jungen Polizisten Politiker und Behörden entsprechend aufrüttelt“, forderte Jelpke, nachdem ein bayerischer Polizist seinen Verletzungen durch die Schüsse eines sogenannten Reichsbürgers erlegen war.

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Gegen Reichsbürger im Polizeidienst", UZ vom 28. Oktober 2016



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Schlüssel.



    UZ Probe-Abo [6 Wochen Gratis]
    Unsere Zeit