Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich für eine durchgreifende Reform der Personalstruktur und Karrierewege an den Universitäten ausgesprochen. „Deutschlands Universitäten versuchen, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mit einer Personalstruktur aus dem 19. Jahrhundert zu bewältigen: Wenigen Professorinnen und Professoren stehen Scharen an wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Lehrkräften und Lehrbeauftragten gegenüber, die in der Regel in Abhängigkeit gehalten und mit Kurzzeitverträgen abgespeist werden“, sagte Andreas Keller, Stellvertretender GEW-Vorsitzender und Hochschulexperte, am vergangenen Montag am Vorabend der Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz in Potsdam. „Wir brauchen dringend eine Reform der Personalstruktur und Karrierewege, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neben der Professur aufwertet: mehr Eigenverantwortung in Lehre und Forschung, Dauerstellen für Daueraufgaben sowie berechenbare Karrierewege.
Forschung und Lehre aufwerten
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