Friedensboten

„Pedal4Progress“ radeln zur ManiFiesta und suchen Mitfahrer
Von UZ
|    Ausgabe vom 9. August 2019

„Der Sozialismus kann nur mit dem Fahrrad anreisen“, meint José Viera-Gallo. Die britische kommunistische Bewegung hat eine lange Beziehung zum Radfahren, einschließlich des eigenen „Spartacus Cycling Club“, der bereits in den 1930er Jahren in den Wohnvierteln der Arbeiterklasse aktiv war. Heute ist Radfahren ein schnell wachsender Breitensport. Mit „Pedal4Progress“ wollen Kommunisten und progressive Radsportbegeisterte dazu beitragen, eine klare Antwort der Arbeiterklasse auf die organisierte Gier und das Profitstreben zu geben und die wertvolle Rolle der britischen Zeitung „Morning Star“ zu stärken. Im vergangenen Jahr fuhren sie mit dem Rad zum UZ-Pressefest nach Dortmund und zum Gedenken an die Novemberrevolution nach Trier.
Inhaltlich haben sie sich dabei darauf konzentriert, die Aggressionspolitik der NATO zu entlarven, dieses Jahr führen sie dieses Thema konkret fort und machen die Verbindung zur aggressiven gemeinsamen Außen- und Verteidigungspolitik der EU deutlich. Die Route ihrer diesjährigen Tour führt sie von Maastricht über Brüssel nach Oostende. Gemeinsam mit einer Radlergruppe aus Holland und Belgien werden sie ihren Dialog für Frieden, Zusammenarbeit und Vertrauen innerhalb der internationalen Arbeiterbewegung und für sozialistische Alternativen fortsetzen. Die Fahrt endet auf der „ManiFiesta“ in Bredene, dem Festival von „Solidaire“, der Zeitung der belgischen Partei der Arbeit, und dem Medizinerverband „Médecine pour le Peuple“, das am 21. und 22. September stattfindet.
Diese kleinen Gesten der praktischen und sportlichen Solidarität bilden den Kern der Arbeit von „Pedal4Progress“.


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