Unterschriften und Spenden

Ergebnisse der Arbeit der Friedensinitiative und der DKP-Genossen in Bremen-Nord
Von Gerd-Rolf Rosenberger
|    Ausgabe vom 28. Juni 2019

Die Initiative „Nordbremer Bürger gegen den Krieg“ hat bis Anfang Mai 2019 insgesamt 1 110 Euro an Spenden gesammelt. An „medico international“ wurden für die Spendennothilfe Haiti 300 Euro überwiesen. Die Spende wird an die Projektpartner vor Ort weitergegeben – für medizinische und pädagogische Projekte. Die Erdbeben- und Hurrikan-Opfer auf Haiti dürfen nicht vergessen werden.
Für grüne Wegeschilder mit den Aufschriften „Leo Drabent Weg, 1899 bis 1944, KPD-Widerstandskämpfer gegen den Krieg, hingerichtet von den Nazis im Zuchthaus Brandenburg“ und „Hans Neumann Weg, 1908 bis 1944, KPD-Widerstandskämpfer gegen den Krieg, hingerichtet von den Nazis im Zuchthaus Brandenburg“ wurden insgesamt 810 Euro gespendet.
Von den angeschriebenen Parteien für den Erwerb eines Leo-Drabent-Wegeschildes überwies der Kreisverband Bremen-Nord der Partei „Bündnis 90 – Die Grünen“ die großzügige Spende von 300 Euro. Zwei ältere Mitglieder der Grünen lernten am 15. Dezember 1973 in der „Marktklause“ Bremen-Grohn auf der Jahresabschlussfeier der DKP Kommunistinnen und Kommunisten kennen, die im antifaschistischen Widerstand standen, im Zuchthaus und KZ inhaftiert wurden. Sie waren Mitkämpfer der geköpften Leo Drabent und Hans Neumann. Ein engagierter Bürger für Sozialpolitik aus Bremen-Aumund überwies ebenfalls 300 Euro für ein Drabent-Wegeschild.
Weitere 210 Euro für das Hans-Neumann-Schild spendeten Bürgerinnen und Bürger aus Blumenthal; die DKP Bremen-Nord beteiligte sich mit einer Spende von 25 Euro.
Je 270 Euro wurden dem Dokumentationszentrum Blumenthal bei der Verabschiedung der langjährigen Leiterin Angela Stocks übergeben; dem Haus der Zukunft in Bremen-Lüssum und dem Kulturcafe Nunatak je 270 Euro für die wichtige sozial- und kulturpolitische Arbeit vor Ort überwiesen.
Drei Genossen der DKP Bemen-Nord sammelten zudem 1 000 Unterschriften für den Friedensappell „Abrüsten statt aufrüsten“. Dies ist das Ergebnis der wöchentlichen Sammlung über einen Zeitraum von 13 Monaten durch drei Genossen der DKP in der Fußgängerzone in Bremen-Nord. Die Unterschriftensammlung wird fortgesetzt.


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Leserbrief zu Artikel »Unterschriften und Spenden«, UZ vom 28. Juni 2019





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