Umdenken

Von Lothar Ullrich, per E-Mail
|    Ausgabe vom 24. Mai 2019

Es erinnert mich an Zeilen, die ich im Buch von Graeme Maxton vom Club of Rome schon im Vorwort seines Buches CHANGE! von 2018 gelesen habe. Zitat:
„Wir müssen uns von der Weltsicht lösen, die sich auf den gesunden Menschenverstand beruft, und uns bewusst machen, dass es nicht mehr nur darum geht, den Klimawandel aufzuhalten, die Meere von Plastikmüll zu befreien und weiteres Artensterben zu verhindern. Es geht vielmehr darum, das ganze System der menschlichen Entwicklung, das über so viele Jahrhunderte so sorgfältig vorangebracht wurde, komplett zu überdenken. Das Wirtschaftssystem. Den Daseinszweck der Menschheit. Was wir unter Glück, Fortschritt und Freiheit verstehen. (…) Wir müssen nicht nur unsere Vorstellung von ‚Fortschritt‘ neu definieren, sondern müssen von allem, was wir bisher aufgebaut haben, enorm viel niederreißen. Und das rasch. Tun wir das nicht, gibt es keine Chance mehr auf eine für das menschliche Leben sinnvolle Zukunft.“


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Leserbrief zu Artikel »Umdenken«, UZ vom 24. Mai 2019





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