Dortmunder Antifaschisten fordern Denkmal für Zwangsarbeiter

Von Udo Stunz
|    Ausgabe vom 24. Mai 2019
 (Foto: Petra Krug)
(Foto: Petra Krug)

20000 Zwangsarbeiter mussten im Werk Phönix des „Dortmund-Hörder Hüttenvereins“ in Dortmund-Hörde während der faschistischen Terrorherrschaft schuften. Auf dem Werksgelände befand sich ein Lager der Gestapo. Auch Häftlinge dieses Lagers wurden 1945 Opfer der Gestapo-Morde im Rombergpark und in der Bittermark.
Schon im Jahre 2000 gab es die erste Initiative zur Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an die Leiden der Zwangsarbeiter. Regelmäßig wurde diese Forderung von verschiedenen Organisationen wiederholt. Endlich beschloss auch der Rat der Stadt 2014 die Errichtung eines Denkmals. Doch bis heute geschah – nichts. Am 15. Mai haben Mitglieder der VVN-BdA und der DKP Dortmund-Süd an dieses unrühmliche „Jubiläum“ erinnert, um die Errichtung des Denkmals zu beschleunigen.


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