Untergang?

Von Stefan Kühner, Karlsruhe
|    Ausgabe vom 25. Januar 2019

Mit Vergnügen habe ich den Kommentar von Klaus Wagener zum Geplärre des BDI über den Aufstieg Chinas gelesen. Das ist alles richtig. Wir sollten allerdings vorsichtig sein, in ein Geheul von Unternehmensverbänden wie BDI oder Bitkom über fehlende Infrastrukturen (5G) und Debakeln bei der Bahn und Berliner Flughäfen einzufallen. Auch nicht über „absehbare internationale Bedeutungsverluste Deutschlands“.
Diese Aussagen gehören zum Muster der Unternehmen, vom Staat sowohl national und auch von der EU mehr Geld zu fordern – und zwar nicht Millionen, sondern Milliarden. Und sie schüren tatsächlich Angst vor dem Untergang „unserer“ Wirtschaft. Dies ist allerdings auch nur ein Element, um die Menschen ruhig zu stellen bei Forderungen nach mehr Lohn und besseren Arbeitsbedingungen.
Fakt ist, sowohl China als auch Russland orientieren sich bei dem, was hierzulande „Industrie 4.0“ genannt wird, an der überaus erfolgreichen Industrie in Deutschland. Erfolgreich ist diese Industrie durch die Arbeit der Menschen in den Betrieben – egal ob sie mit ihren Händen oder Köpfen arbeiten.


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