Zu spät

Von Jürgen Kelle, Frankfurt a. M.
|    Ausgabe vom 18. Januar 2019

Im dritten Absatz bewertet H. Karl die Entscheidung der Spartakusgruppe, sich der USPD anzuschließen, als richtig, „weil sie das Wirken in einer sozialistischen Massenpartei … und die maximale Ausnutzung aller legalen Möglichkeiten gestattete. Eine sofortige Konstituierung als selbständige revolutionäre Partei hätte die Spartakusgruppe vermutlich in eine sektenhafte Isolierung geführt.“ (…)
Worauf beruht diese Bewertung? (…) Die Konstituierung als revolutionäre Partei kam meines Erachtens viel zu spät und hätte bei einer einige Jahre früheren Gründung mehr zur revolutionäre Klarheit, zur besseren Entlarvung der rechten Sozialdemokratie als auch zur frühen Trennung von den zentristischen und revisionistischen Teilen der (unabhängigen) Sozialdemokratie führen können. (…)


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Leserbrief zu Artikel »Zu spät«, UZ vom 18. Januar 2019





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