Ein wenig Freude

Von Bettina Mandellaub, Frankfurt am Main
|    Ausgabe vom 18. Januar 2019

1. Die Ausweitung der „kurdischen Kontrolle“ war eine militärische Notwendigkeit, um den IS weiter zu bekämpfen und zurückzudrängen. Man konnte nicht einfach am Ende der kurdischen Gebiete aufhören und sagen, „Jetzt kann der IS ruhig in den arabischen Gebieten so weitermachen, wie er will!“
2. Schonmal gesagt worden ist, dass in den Demokratischen Kräften Syriens (ohne Anführungszeichen) und in den den arabischen Gebieten Menschen arabischer Herkunft die Führung in den zivilen und militärischen Strukturen haben – sowohl politisch als auch militärisch.
3. Die YPG bzw. die Vertreter der Selbstverwaltung befinden sich seit drei Wochen in engen Gesprächen mit Damaskus. Dass die Verhandlungen mit Syriens Regierungsvertretern nicht einfach sind, versteht sich von selbst, hält man sich die frühere Verfolgung von Kurdinnen und Kurden durch eben diese Regierung vor Augen.
Das ist jedem politisch denkenden Menschen klar und hat mit Zweideutigkeit in der Haltung nichts zu tun! Mediator der Verhandlungen in Damaskus ist Russland.
Ein wenig Freude über die zumindest verschobene Türkei-Offensive in den Raum Rojava ist von fortschrittlichen Menschen zu erwarten. (…)


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