GM schließt Werke

|    Ausgabe vom 30. November 2018

General Motors will fünf Montagewerke in Nordamerika schließen, unter anderem in Hamtramck in Michigan und Lordstown in Ohio, wie der US-Autokonzern am vergangenen Montag mitteilte. Mindestens 8000 Arbeiter – etwa 15 Prozent der Belegschaft – sollen entlassen werden. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und selbstfahrenden Autos investieren. Außerdem will General Motors bis Ende 2019 drei weitere Werke außerhalb Nordamerikas schließen. Insgesamt wären mehr als 14000 Beschäftigte von den Schließungen betroffen.
General Motors reagiert damit nach Angaben der britischen BBC auf einen sinkenden Absatz und gestiegenen Produktionskosten, die unter anderem auf die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Zölle auf den Import von Stahl zurückgingen.
Die Ankündigung von Massenentlassungen lies auch Anleger nicht kalt, weshalb die Aktie von General Motors zeitweise um 7,9 Prozent stieg.


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