Der rote Kanal

|    Ausgabe vom 26. Oktober 2018

Der König von Berlin
Ganz schön schräg und ständig an der Grenze zum Klamauk: Provinzbulle kommt nach Berlin und soll eine Mordermittlung übernehmen. Mit den Großstädtern der Dienststelle, mit dem Fall eines toten Kammerjägers, der sich selbst den großspurigen Titel eines Königs gab, mit all der Hektik, dem Lärm, der so angesagten Coolness kommt Kommissar Lanner schlecht zurecht. Aber er, hervorragend gespielt von Florian Lukas, beißt sich durch.
Fr., 26.10., 21.00 Uhr, one

Der Clan der Sizilianer
Ein schöner Film vor der Nachtruhe. Ein Klassiker unter den Gangsterfilmen, galt und gilt als französische Antwort auf die Hollywood-Streifen der Zeit. Erstmals zu sehen 1969, brillant gespielt von Jean Gabin, Alain Delon und Lino Ventura, mit der Musik von Ennio Morricone und in der Regie von Henri Verneuil. Besonders gelungen: Die fast dokumentarische und detailreiche Chronik eines Juwelenraubs via Flugzeugentführung.
Fr., 26.10., 23.45 Uhr, BR

Schwartz & Schwartz
Als saarländischer Tatort-Kommissar hatte Devid Striesow nicht unbedingt glänzen können, zu läppisch waren die Drehbücher. Dass er viel mehr kann hat er in einigen Filmen und TV-Produktionen gezeigt, hoffen wir, dass diese neue Serie Besseres für ihn und die Mitspielerinnen und Mitspieler bereit hält. Striesow gibt den etwas abgedrehten Privat­ermittler, Golo Euler den biederen, anständigen Berliner Kommissar. Die beiden versuchen gemeinsam, einen Mord aufzuklären.
Sa., 27.10., 20.15 Uhr, ZDF

Tatort: Blut
Die beiden Bremer Kommissare Lürsen und Stedefreund, mittlerweile arg routiniert in ihrer Arbeit, haben den mysteriösen Mord an einer jungen Frau aufzuklären. Wenige Hinweise, dabei auch noch Zeugen, die aufgeregt von einem „Vampir“ reden. Während Frau Lürsen (Sabine Postel) langweilige Polizeiarbeit auf sich nimmt, gerät Stedefreund (Oliver Mommsen) wieder mal auf Abwege, nämlich Hokuspokus und Aberglauben. Nicht das erste Mal bei den Krimis aus Bremen.
So., 28.10., 20.15 Uhr, ARD


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Leserbrief zu Artikel »Der rote Kanal«, UZ vom 26. Oktober 2018





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