Ecuador tritt aus ALBA aus

|    Ausgabe vom 7. September 2018

Mit der „humanitären Krise in Venezuela“ begründete Ecuadors Außenminister José Valencia auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche den geplanten Austritt seines Landes aus dem linken lateinamerikanischen Staatenbündnis ALBA. Präsident Lenín Moreno will damit Druck auf Caracas ausüben und seine Unabhängigkeit in der regionalen Politik deutlich machen, so der Außenminister.
Mit dem ALBA-Austritt unterstützt die Regierung Lenín Morenos die Gegenoffensive des rechten Lagers in Lateinamerika. Die „Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker“ (ALBA-TCP) war 2004 auf Initiative der damaligen Präsidenten Fidel Castro (Kuba) und Hugo Chávez (Venezuela) als Alternative zu den neoliberalen Freihandelsplänen Washingtons in der Region gegründet worden.


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