Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung, Nr. 113

|    Ausgabe vom 2. März 2018

Das neue Heft von Z. wird in diesen Tagen ausgeliefert. Es hat den Schwerpunkt „Arbeit und Ausbeutung“ und ist – wie das Heft 116, das im Dezember erscheint, – dem 200. Geburtstag von Karl Marx gewidmet.
Dazu heißt es im Editorial des neuen Heftes: „Die zen­trale Frage für Marxistinnen und Marxisten stellt sich jedoch ganz unabhängig von diesem Jahrestag als dauerhafte Herausforderung: Es ist die nach der Aktualität des Marx’schen Denkens und der Fähigkeit seiner heutigen Anhänger, die inneren Widersprüche der globalen kapitalistischen Entwicklung adäquat zu fassen und eine Kapitalismuskritik zu entwickeln, die Zugänge zu dessen Überwindung und eine Perspektive eröffnet, ‚alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist’. ‚Marx 200’ ist Gelegenheit, diese Frage in aller Deutlichkeit gegen den zu erwartenden Tenor der öffentlichen Medien und Publizistik zu stellen, die Marx attestieren werden, die krisenhafte Entwicklung und Dynamik des Kapitalismus zwar überraschend gut beschrieben zu haben, aber für die Zukunft nicht befragbar zu sein.“
Das aktuelle Heft behandelt praktische und theoretische Aspekte von Arbeitskämpfen sowie Arbeit und Ausbeutung: Arbeitskämpfe um Arbeitszeit, Lohn und Arbeitsbedingungen werden in  Beiträgen von Robert Sadowsky, Isa Paape, Werner Siebler und Michel Fütterer analysierrt. Hier kommen Gewerkschaftssekretäre, Betriebs- und Personalräte zu Wort. Zu Arbeit und Ausbeutung gibt es Analysen von Klaus Müller, Erik Olin Wright, Harald Werner, Heinz-Jürgen Krug, Marcus Schwarzbach und Rolf Schmucker zu politisch-ökonomischen, soziologischen und sozialstrukturellen Aspekten von Ausbeutung im heutigen Kapitalismus.
Neben dem Schwerpunkt enthält das neue Heft von Z.  eine Reihe weiterer Artikel, darunter einen von Thomas Kuczynski, der die gängige Formulierung von der „Inwertsetzung der Natur“, eine im Konzept des „grünen Kapitalismus“ zentrale Vorstellung, hinterfragt. Die Neuedition der „Deutschen Ideologie“ von Marx und Engels im Rahmen der MEGA wird – mit Rückgriff auf die Editionsgeschichte – von Winfried Schwarz erläutert.
Weitere Beiträge: Mit Blick auf die 1968er-Bewegung wurde Wolfgang Abendroths erstmals 1978 erschienener Artikel über den Weg der Studenten zum Marxismus aufgenommen. Mit Kersten Artus’ Beitrag über „Linke und Prostitution“, dem von Dieter Boris über „Populismus-Debatte“ und dem Artikel von Kai Wagner über „Linke, Nation und Rechtspopulismus“ werden Debatten fortgeführt. Thomas Metscher schreibt über Probleme der ästhetischen Terminologie. Jens Grandt geht es in „Gott im Geld – Wirtschaftstheorie und -politik als Religion“ um Ideologiekritik.Dazu enthält das Heft eine Zeitschriftenschau, Tagungsberichte und Buchbesprechungen.

Z 113 (März 2018), 224 Seiten. Einzelheftbezug 10,-Euro).

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