Gedenken an sowjetische Piloten

In Geithain ist das Ehrenmal von Verfall bedroht
Von -ler
|    Ausgabe vom 26. Januar 2018
Einweihung des Denkmals 1967
Einweihung des Denkmals 1967

Am 19. Oktober 2017 jährte sich zum 51. Mal der Tag, an dem zwei sowjetische Militärflieger des Flugplatzes Altenburg/Nobitz mit einer MiG 21U bei einem Übungsflug nahe dem heutigen Geithainer Ortsteil Syhra tödlich verunglückten. Flugzeugführer Oberst Viktor Nikolajewitsch Schandakow und Major Juri Alexejewitsch Wladimirow verzichteten darauf, sich rechtzeitig per Fallschirm aus der havarierten Maschine zu retten, um die Menschen im Dorf Syhra durch deren Absturz nicht zu gefährden. Die damals 43 und 35 Jahre alten Piloten kamen ums Leben, da die dann noch verbliebene Flughöhe nicht ausreichte, um die Rettungsfallschirme vollständig zu öffnen.
Das ihnen zu Ehren errichtete und in die Kreisdenkmalliste als „sowjetisches Fliegerehrenmal – Denkmal aus zeitgeschichtlichen Gründen“ aufgenommene Denkmal ist jedoch seit Jahren sanierungsbedürftig. Inzwischen ist der Zustand bedrohlich für die weitere Existenz des Ehrenmals.
Die Kosten für eine denkmalgerechte Sanierung werden mit ca. 6 500 Euro veranschlagt. Der Ortsverband Geit­hain der Partei „Die Linke“ und die Geithainer Stadträte der Partei, die das Umfeld des Denkmals seit vielen Jahren pflegen, bitten deshalb um Unterstützung, zumal der Erhalt einer staatlichen Zuwendung ungewiss ist.
Wer das Projekt unterstützen finanziell mit einer Spende unterstützen möchte, kann sie überweisen auf das Konto des Parteivorstandes der DKP bei der GLS-Bank, BIC: GENODEM1GLS, IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01 Stichwort: Syhra.


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