Wuppertal ehrt Jürgen Kuczynski

Von Dirk Krüger
|    Ausgabe vom 3. November 2017

Am 14. Oktober erfolgte in Wuppertal, nach Grußworten von Oberbürgermeister Andreas Mucke, der Hauseigentümerin Frau Ute Oberste-Lehn und Thomas Kuczynski, dem Sohn Jürgen Kuczynskis, die feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für Jürgen Kuczynski vor seinem Geburtshaus in der Jaegerstraße 16.
Zahlreiche Persönlichkeiten der Stadt, Bewohner des Viertels und Nachbarn nahmen daran teil.
Seit einem Wissenschaftlichen Kolloquium am 12. Mai 2012 in Wuppertal, das der Erinnerung an Jürgen Kuczynski gewidmet war, wurde immer wieder der Versuch unternommen, die Verantwortlichen der Stadt dazu zu bewegen, vor dem Geburtshaus eine Gedenktafel zu errichten. Das war mit CDU-Oberbürgermeister Peter Jung nicht möglich gewesen. Erst ein Wechsel an der Spitze der Stadt hat es möglich gemacht. Der SPD-Oberbürgermeister Andreas Mucke hat der „Kommission für eine Kultur des Erinnerns“ einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, der einstimmig beschlossen wurde.
In seiner Begrüßung erinnerte Dirk Krüger an die Verbindung der Familie Kuczynski mit der Stadt Wuppertal. Sie begann, als der Vater von Jürgen Kuczynski, Robert René Abraham Kuczynski, am 4. Februar 1904 einen Brief des Oberbürgermeisters der damals noch selbstständigen Industriestadt Elberfeld erhalten hat. Darin wurde ihm die „Stelle des Direktors des hiesigen Statistischen Amts gegen das Anfangsgehalt von 5 000 Mark zunächst auf ein Probejahr“ angeboten. René Kuczynski nahm das Angebot an und bezog mit seiner Frau Bertha eine Wohnung im gutbürgerlichen Zoo-Viertel, in der Jaegerstraße 16. In diesem Haus wurde am 17. September 1904 ihr Sohn Jürgen geboren.


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