Rezeptionsbeschleuniger

Von H. P. Jacobitz, per E-Mail
|    Ausgabe vom 4. August 2017

Dass „Das Kapital“ von Karl Marx seit seinem Erscheinen vor 150 Jahren „im Kern der Arbeiterklasse“ nicht rezipiert worden ist, verweist auf die Notwendigkeit, diesen betrüblichen Zustand zu ändern. Statt – wie Genosse Fülberth dies tut – auf die „Kulturindustrie“ als Wegbereiter der Marxschen Kapitalismuskritik zu hoffen, muss die KP als Rezeptionsbeschleuniger den Lohnabhängigen die Kritik der kapitalistischen Produktionsweise nahebringen.
Es gilt, die Lohnarbeiterinnen und Lohnarbeiter für die Überwindung der kapitalistischen Warenproduktion zu agitieren, indem sie anschaulich darüber aufgeklärt werden, dass ihre Vernutzung als „variables Kapital“ zwecks Profitmaximierung der Grund für ihr mühsames und entbehrungsreiches Leben ist.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu »Rezeptionsbeschleuniger«, UZ vom 4. August 2017





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.