Sozialismus

Aufbruch in gesellschaftliches Neuland

Aus einem Vortrag von Bruno Mahlow zur Oktoberrevolution
Bruno Mahlow
Ausgabe vom 8. Dezember 2017
Sie waren angetreten, um Frieden und Brot zu erkämpfen: Mitglieder des ersten Regiments der Roten Garden, aus denen später die Rote Armee hervorging (Herbst 1917, Petrograd). (Foto: Public Domain)

Sie waren angetreten, um Frieden und Brot zu erkämpfen: Mitglieder des ersten Regiments der Roten Garden, aus denen später die Rote Armee hervorging (Herbst 1917, Petrograd). (Foto: Public Domain)

Die Oktoberrevolution wurde zur entscheidenden Weltenwende in der Geschichte der Menschheit. Die damalige Generation war erfüllt von der Hoffnung und der Absicht, auf dem Weg zum Kommunismus möglichst schnell voranzuschreiten. Dem …

80 Jahre Magda Taufenbach, 100 Jahre Oktoberrevolution

DKP Aachen
Ausgabe vom 24. November 2017
 (Foto: DKP Aachen)

(Foto: DKP Aachen)

Unter diesem Motto feierten etwa 100 Menschen in Aachen im DGB-Haus unsere Genossin Magda. Kommunisten, Antifaschisten, Gewerkschafter und Friedensfreunde kamen zusammen, es gab manches Wiedersehen nach vielen Jahren. Überraschungsgäste …

Die Revolution eröffnete eine Epoche

Kommunistische und Arbeiterparteien begingen den Jahrestag der Oktoberrevolution in Russland
Günter Pohl
Ausgabe vom 17. November 2017
Theaterrevue mit Szenen aus der Oktoberrevolution und den folgenden Jahren. (Foto: Günter Pohl)

Theaterrevue mit Szenen aus der Oktoberrevolution und den folgenden Jahren. (Foto: Günter Pohl)

Kommunisten aus aller Welt feiern in Leningrad die Oktoberrevolution.

Wolf Biermann

Ausgabe vom 17. November 2017

Aus den Feuchtgebieten der Republik erklang vielstimmig der Chor der beflissenen Mietmäuler, die zum Jahrestag der Oktoberrevolution ihre kenntnisfreien Pflichtverdammungen ablieferten. Da durfte …

Kommentar

Untot und bösartig

Kommentar von Arnold Schölzel
Ausgabe vom 17. November 2017

Im März 2014 nannte Barack Obama Russland eine „Regionalmacht“, die „nicht aus Stärke, sondern aus Schwäche“ heraus handele. 2018 werden im polnischen Redzikowo bei Slupsk US-Raketen stationiert, die gegen Russland gerichtet sind. Dessen …

Die Flamme der Revolution

Eine Leipziger Konferenz zur Oktoberrevolution
Roman Stelzig
Ausgabe vom 10. November 2017
Sie lodert zwar nicht, bleibt aber sichtbar (Foto: [url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Halle_(Saale),_Fahnenmonument_--_1980_--_12.jpg]Dietmar Rabich/Wikimedia Commons[/url])

Sie lodert zwar nicht, bleibt aber sichtbar (Foto: Dietmar Rabich/Wikimedia Commons / Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Ein breites Bündnis, darunter DKP und SDAJ, veranstaltete in Leipzig eine Konferenz zu 100 Jahre Oktoberrevolution.

Frieden und Brot!

Ausgabe vom 3. November 2017
Wladimir Lebedew „Die Armee und die Flotte verteidigen Russlands Grenzen“ Plakat, ROSTA-Fenster, 1920

Wladimir Lebedew „Die Armee und die Flotte verteidigen Russlands Grenzen“ Plakat, ROSTA-Fenster, 1920

Vor 100 Jahren wurde die Theorie der Arbeiterklasse mit der Oktoberrevolution zur materiellen Gewalt.

Plakate für die Revolution

Die ROSTA-Fenster
Ausgabe vom 3. November 2017
Wladimir Lebedew, ROSTA-Fenster 1920 Bauer, wenn du den Gutsherrn nicht füttern willst – Ernähre die Front, die dein Land und deine Freiheit verteidigt.

Wladimir Lebedew, ROSTA-Fenster 1920 Bauer, wenn du den Gutsherrn nicht füttern willst – Ernähre die Front, die dein Land und deine Freiheit verteidigt.

Die ROSTA Fenster halfen den Bolschewiki die notwenidgen Schritte der Revolution unter der Bevölkerung bekannt und populär zu machen.

Kunst für die Sowjetmacht

Von der Denkmalspropaganda bis zum Agitationsporzellan
Gertraude Sumpf
Ausgabe vom 3. November 2017
Der Bolschewik, Ölgemälde von Boris Kustodijew (1920) (Foto: gemeinfrei)

Der Bolschewik, Ölgemälde von Boris Kustodijew (1920) (Foto: gemeinfrei)

  An einem sonnigen …

Schwierige Aufgaben

Lenin über sozialistischen Aufbau und sozialistische Produktionsweise
Ausgabe vom 3. November 2017
Subbotniki – Freiwillige Samstagsarbeit von sowjetischen Werktätigen, 1920 (Foto: gemeinfrei)

Subbotniki – Freiwillige Samstagsarbeit von sowjetischen Werktätigen, 1920 (Foto: gemeinfrei)

Um zu siegen, um den Sozialismus zu schaffen und zu festigen, muss das Proletariat eine doppelte oder zweieinige Aufgabe lösen: erstens die ganze Masse der Werktätigen und Ausgebeuteten mitreißen durch seinen grenzenlosen Heroismus im …

Lenin

CH
Ausgabe vom 3. November 2017

Sie prüfen jegliches Gesicht bei ihrer Inspizierung, doch sehen sie am Kessel nicht den Staatsfeind der Regierung. Und Jalava lacht in den Wind, in den Oktoberregen: „Heizer, wenn wir drüben sind, …

Revolution mit Zukunft

Eine Konferenz in Berlin zu 100 Jahren Roter Oktober
Roman Stelzig
Ausgabe vom 27. Oktober 2017
100 Jahre Roter Oktober im Babylon (Foto: Frank Kopperschläger)

100 Jahre Roter Oktober im Babylon (Foto: Frank Kopperschläger)

Geleitet vom Anspruch, Wissen über Geschichte als Instrument zur Gestaltung der Gegenwart zu gebrauchen, veranstalteten die DKP, der Rotfuchs Förderverein und die SDAJ am 21.10. im Kino Babylon in Berlin eine Konferenz zum Thema „100 …

Der Rote Oktober und deutsche Arbeiterklasse

Aus der Rede von Götz Dieckmann
Götz Dieckmann
Ausgabe vom 27. Oktober 2017

(…) Lenin betonte 1915 – im Lichte seiner Erkenntnisse über die sprunghaftungleichmäßige Entwicklung des Kapitalismus in seinem imperialistischen Stadium – der Sieg des Sozialismus in wenigen kapitalistischen Ländern „oder sogar in einem …

Revolution hat Zukunft

100 Jahre Roter Oktober
RS
Ausgabe vom 27. Oktober 2017

Über 500 Gäste besuchten die Konferenz zu 100-Jahre-Oktoberrevolution von DKP, Rotfuchs und SDAJ in Berlin.

Am Vorabend der Oktoberrevolution

Lenin: Die Staatsmacht – Hauptfrage der Revolution
Nina Hager
Ausgabe vom 29. September 2017
Sitzung des Petrograder Sowjets (Datum unbekannt). Im September erlangten die Bolschewiki auch in diesem – gemeinsam mit den Linken Sozialrevolutionären – die Mehrheit. (Foto: wikimedia.org/ public domain)

Sitzung des Petrograder Sowjets (Datum unbekannt). Im September erlangten die Bolschewiki auch in diesem – gemeinsam mit den Linken Sozialrevolutionären – die Mehrheit. (Foto: wikimedia.org/ public domain)

Der Herbst begann. Mehr als ein halbes Jahr war seit der Februarrevolution vergangen. Auf die Juliereignisse, als Hunderttausende in den Zentren des Landes, vor allem in der Hauptstadt Petrograd „Alle Macht den Sowjets“ und den Sturz der …

Kämpfer für die Freiheit

Vor 70 Jahren starb Hans Kahle
Werner Abel
Ausgabe vom 1. September 2017
Richard Staimer (links), zu dieser Zeit Kommandeur der XI. Internationalen Brigade, in der Mitte der sowjetische Journalist und Berichterstatter über den Spanischen Krieg Michail Kolzow und rechts Hans Kahle (1936/37) (Foto: Unbekannt/ public domain)

Richard Staimer (links), zu dieser Zeit Kommandeur der XI. Internationalen Brigade, in der Mitte der sowjetische Journalist und Berichterstatter über den Spanischen Krieg Michail Kolzow und rechts Hans Kahle (1936/37) (Foto: Unbekannt/ public domain)

Als Thomas Mann seine berühmte Feststellung traf, dass der Antikommunismus die Grundtorheit der Epoche sei, wird auch die Phantasie des großen Schriftstellers nicht für die Vorstellung gereicht haben, dass diese Grundtorheit eines Tages …

Liebe Eva

Ein Stück deutscher Geschichte
M. P. Veit
Ausgabe vom 1. September 2017

Erwirbt man Bücher von der „edition ost im Verlag Das Neue Berlin“, bekommt man (erfreulicherweise) in der Regel auch das, was der Titel verspricht. Das ist auch bei diesem Bändchen nicht wesentlich …

Im Widerstreit der An- und Draufsichten

Lenins „Partei neuen Typus“
Heinz Karl
Ausgabe vom 30. Juni 2017
Lenin, 1919 (Foto: Foto: Grigori Petrowitsch Goldstein/wikimedia.org/public domain)

Lenin, 1919 (Foto: Foto: Grigori Petrowitsch Goldstein/wikimedia.org/public domain)

In Heft 4_2017 der Marxistischen Blätter erscheint u. a. der Beitrag „Lenins ‚Partei neuen Typus’ im Widerstreit der An- und Draufsichten“. Er basiert auf einem Referat des Berliner Historikers Prof. Dr. Heinz Karl auf dem Kolloquium der Marx-Engels-Stiftung in Wuppertal, das dem Andenken unseres Genossen Günter Judick gewidmet war. Im Folgenden bringen wir als Vorabdruck Auszüge aus dem Beitrag:

Zwischen Februar und Oktober

Lenins klare Strategie und bewegliche Taktik
Günter Judick
Ausgabe vom 17. März 2017
Lenin spricht im Taurischen Palast in Petrograd, 4. (17.) April 1917 (Foto: P. I. Wolikow/public domain)

Lenin spricht im Taurischen Palast in Petrograd, 4. (17.) April 1917 (Foto: P. I. Wolikow/public domain)

Die russische Revolution von 1917 war die größte Volksrevolution der Neuzeit. Innerhalb von acht Monaten durchlief sie in einem einheitlichen Prozess die Etappen der bürgerlich-demokratischen Umwälzung hin zur Errichtung der Macht der …

Für Frieden und Brot

Vor 100 Jahren wurde in Russland die zaristische Herrschaft beseitigt
Nina Hager
Ausgabe vom 3. März 2017
Demonstration auf dem Newski-Prospekt.  (Foto: unbekannt; photo retake by George Shuklin/ State museum of political history of Russia/ gemeinfrei)

Demonstration auf dem Newski-Prospekt. (Foto: unbekannt; photo retake by George Shuklin/ State museum of political history of Russia/ gemeinfrei)

Zweieinhalb Kriegsjahre hatten genügt, um die zaristische Herrschaft in Russland vollständig zu zerrütten. Hunger und Elend herrschten im Russland der Romanows. Die Not der Volksmasse hatten sich während des imperialistischen Ersten …

Februarrevolution

Hans-Peter Brenner
Ausgabe vom 17. Februar 2017
Demonstration von Arbeiterinnen und Arbeitern der Putilow-Werke am 23. Februar 1917 (Foto: gemeinfrei)

Demonstration von Arbeiterinnen und Arbeitern der Putilow-Werke am 23. Februar 1917 (Foto: gemeinfrei)

Winter 1916/17. …

„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“

Zum Verhältnis von Friedenskampf und Kampf um Sozialismus (Teil II)
Hermann Kopp
Ausgabe vom 27. Mai 2016
Jean Jaurès (Foto: public domain)

Jean Jaurès (Foto: public domain)

Große Teile der Arbeiterbewegung standen aber damals bürgerlichen Friedenskräften noch lange distanziert gegenüber. Auch und gerade galt das für viele aus ihrem revolutionären Flügel. Arbeiterbewegung und bürgerliche Friedenskräfte …

„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich 
wie die Wolke den Regen“

Zum Verhältnis von Friedenskampf und Kampf um Sozialismus (Teil I)
Hermann Kopp
Ausgabe vom 20. Mai 2016
Eine britische Mörsereinheit im Juni 1915 bei Gallipoli: Der 1. Weltkrieg wurde, wie von Friedrich Engels bereits 1887 vorausgesagt, zu einem „Weltkrieg von einer bisher nie geahnten Ausdehnung und Heftigkeit …“ (Foto: Ernest Brooks / wikimedia.com / gemeinfrei)

Eine britische Mörsereinheit im Juni 1915 bei Gallipoli: Der 1. Weltkrieg wurde, wie von Friedrich Engels bereits 1887 vorausgesagt, zu einem „Weltkrieg von einer bisher nie geahnten Ausdehnung und Heftigkeit …“ (Foto: Ernest Brooks / wikimedia.com / gemeinfrei)

„Immer trägt eure gewalttätige und chaotische Gesellschaft – selbst wenn sie Frieden will, selbst wenn sie scheinbar in Ruhe ist – in sich den Krieg; sie trägt ihn in sich wie eine schwarze, noch ruhige Wolke das Gewitter.“ Das rief der damals 35-jährige Sozialist Jean Jaurès 1895 im französischen Parlament den bürgerlichen Abgeordneten zu, und fügte hinzu: „Es gibt nur ein Mittel, den Krieg zwischen den Völkern abzuschaffen, nämlich Schluss zu machen mit dem ökonomischen Krieg, mit der Unordnung der heutigen Gesellschaft, nämlich den allgemeinen Kampf ums Leben – der in den allgemeinen Kampf auf den Schlachtfeldern mündet – durch eine Ordnung der sozialen Eintracht und der Einheit zu ersetzen.“ In Deutschland haben Jaurès’ Worte in einer nicht ganz korrekten, aber doch sinngemäßen Übersetzung in letzter Zeit wieder Karriere gemacht: „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.“ Jaurès fiel bekanntlich am Abend des 31. Juli 1914 – wenige Tage, nein nur Stunden vor Beginn des 1. Weltkriegs – dem Attentat eines französischen Chauvinisten zum Opfer. Sein Mörder, ein gewisser Villain, kam zwar in Untersuchungshaft, wurde aber nach Kriegsende von einem Geschworenengericht freigesprochen – Jaurès’ Witwe musste sogar die Prozesskosten tragen. Doch dies nur am Rande. Sozialisten gegen den Krieg … Dass die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft den Krieg in sich trägt, kriegsträchtig ist, und dass nicht zuletzt deshalb alles daran gesetzt werden muss, sie zu überwinden – diese Einsicht war proklamiertes Gemeingut unter den Sozialisten der 2. Internationale. Sie prägte die Antikriegs-Beschlüsse der internationalen Sozialistenkongresse von Stuttgart (1907), von Kopenhagen (1910) – und schließlich des außerordentliche Internationalen Sozialistenkongresses von Basel, der Ende November 1912 stattfand und ausschließlich der drohenden Weltkriegsgefahr gewidmet war. Das dort einmütig verabschiedete „Manifest über die Kriegsgefahr und die Aufgaben des internationalen Proletariats“ trug kein Geringerer vor als Jean Jaurès. Das Manifest von Basel machte es der internationalen Arbeiterbewegung zur Aufgabe, den drohenden Krieg zu verhindern; falls das nicht möglich wäre, „für dessen rasche Beendigung einzutreten“ und die dabei entstehende politische Krise zu nutzen, um „die Beseitigung der kapitalistischen Klassenherrschaft zu beschleunigen“. „Die großen Völker Europas“, hieß es in dem Manifest u. a., „sind beständig auf dem Punkte, gegeneinander getrieben zu werden, ohne dass diese Attentate gegen Menschlichkeit und Vernunft auch nur durch den geringsten Vorwand eines Volksinteresses gerechtfertigt werden könnten … Darum stellt der Kongress mit Genugtuung fest die vollständige Einmütigkeit der sozialistischen Parteien und der Gewerkschaften aller Länder im Kriege gegen den Krieg.“ Mit dieser „vollständigen Einmütigkeit“ war es bekanntlich zu Beginn des großen Krieges vorbei. Fast alle Parteien der 2. Internationale in den kriegführenden Ländern – allen voran die weitaus größte und angesehenste, die deutsche Sozialdemokratie – schlossen, unter eklatantem Bruch mit den von ihnen mitgefassten Beschlüssen der Sozialistenkongresse, „Burgfrieden“ mit ihren herrschenden Klassen, plädierten für die „Vaterlandsverteidigung“ und stimmten für die Kriegskredite. Und das Leitungsgremium der Internationale, das Internationale Sozialistischen Büro (ISB) – es war in Brüssel ansässig und emigrierte nach dem deutschen Einfall ins neutrale Belgien in die Niederlande – erwies sich als unfähig und unwillig, diesem Bruch etwas entgegenzusetzen. Deshalb begannen die Kräfte – die Parteien und Gruppen –, die an den bisherigen internationalistischen Positionen festhalten wollten, sich unabhängig von der jetzt sozialchauvinistischen Mehrheit der 2. Internationale zu organisieren. Umstritten blieb freilich auch noch in Kiental (vom 25. bis 30. April 1916 fand im „Hotel Bären“ in Kiental die Zweite Konferenz der Internationalen Sozialisten statt, an der u. a. Lenin, Sinowjew, Robert Grimm und Angelica Balabanova teilnahmen. Vom 5. bis 8. September 1915 hatte im schweizerischen Zimmerwald die erste Konferenz stattgefunden), welche Konsequenzen aus dem Verrat an den gemeinsam beschlossenen Grundsätzen zu ziehen sind. Das betraf zum einen das Verhältnis zu den Kräften, die damit den Frieden mit den herrschenden Klassen auf ihre Fahnen geschrieben hatten, und es betraf zum andern, damit eng zusammenhängend, die Orientierung im Friedenskampf. In beiden Fragen kam es in Kiental zu einem Kompromiss, der sich widerspiegelte in der Resolution zur Friedensfrage und der Resolution „Das ISB und der Krieg“, in der die Positionen des ISB, des im Jahr 1900 gegründeten Internationalen Sozialistischen Büros, einer scharfen Kritik unterzogen wurden. Beide Resolutionen wurden einstimmig angenommen. Und in beiden sahen auch die Bolschewiki einen Fortschritt gegenüber den Positionen von Zimmerwald. Dauerhafter Frieden In der Resolution zur Friedensfrage von Kiental ist mehrmals von „einem dauerhaften Frieden“ die Rede. „Gibt es auf dem Boden der kapitalistischen Gesellschaft keine Möglichkeit, einen dauerhaften Frieden herzustellen“, liest man dort, „so werden dessen Voraussetzungen durch den Sozialismus geschaffen. Der Sozialismus, der das kapitalistische Privateigentum aufhebt, beseitigt mit der Ausbeutung durch die besitzenden Klassen und mit der nationalen Unterdrückung zugleich die Kriegsursachen. Der Kampf für den dauerhaften Frieden kann nur im Kampf für die Verwirklichung des Sozialismus bestehen.“ Das war, wohlgemerkt, nicht nur die Position der Bolschewiki und der Zimmerwalder Linken, sondern eine, die von allen mitgetragen wurde, die an der Konferenz von Kiental teilnahmen. Und es ist eine Position, die sich bereits im Kommunistischen Manifest findet. Dort heißt es: „Mit dem Gegensatz der Klassen im Innern der Nation fällt die feindliche Stellung der Nationen gegeneinander.“ Dies ist die einzige, jedoch gewichtige Äußerung zum Problem von Krieg und Frieden in diesem grundlegenden Dokument der revolutionären Arbeiterbewegung. Mit einer anderen Frage aber hat sich die Arbeiterbewegung in ihrer Formierungsphase, haben sich auch Marx und Engels bis in die 1880er Jahre hinein praktisch nie befasst: nämlich mit der, ob und wie denn die Verhütung von Krieg noch vor der Überwindung der Klassengesellschaft möglich wäre. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die Arbeiterbewegung jener Zeit von einer Voraussetzung ausging, die auch von anderen gesellschaftlichen Kräften nicht hinterfragt wurde: Das Führen von Kriegen galt als selbstverständliches „Recht“ souveräner Staaten. Das ius ad bellum, das Recht zum Krieg, war Bestandteil des damals geltenden Völkerrechts; es wurde seit dem Westfälischen Frieden 1648 von den souveränen Staaten in Anspruch genommen – ganz unabhängig von ihrer jeweiligen Staatsform und ihrem Regime. Deshalb wurde auch die Existenzberechtigung bewaffneter Streitkräfte nie in Frage gestellt. Nicht die Abschaffung des Militärs, sondern seine Demokratisierung, seine Umwandlung in ein Volksheer forderten alle drei Parteiprogramme der deutschen Sozialdemokratie – das Eisenacher Programm 1869, das Gothaer Programm 1875 und das Erfurter Programm 1891. „Die Möglichkeit des Friedens“, schreibt der Dresdener Militärhistoriker und Friedensforscher Wolfgang Scheler, „sowie stattfindende und mögliche Kriege wurden [zunächst auch von Marx und Engels] vor allem danach bewertet, in welchem Verhältnis sie zur Formierung einer revolutionären, selbstbewussten Klasse und ihrer politischen Machtergreifung durch Insurrektion standen. Analysiert wurden die Auswirkungen, die die von den alten Mächten erzeugten Kriege hierauf hatten, günstige oder ungünstige.“ Kriegsverhütung als Kampfaufgabe Friedrich Engels Ein anderes, ein neues Herangehen der Arbeiterbewegung an die Fragen von Krieg und Frieden erforderten dann freilich die Entwicklungen, die den Übergang des Kapitalismus in sein imperialistisches Stadium begleiteten. Als einer der ersten begriff das Friedrich Engels. Engels war über jeden Verdacht erhaben, ein Hasenfuß oder ein allem Militärischen abholdes „Weichei“ zu sein. Er hatte als damals 27-Jähriger den bewaffneten Widerstand in Elberfeld während der 1848er-Revolution organisiert, er war ein aktiver Kämpfer in deren letzter Phase, beim Aufstand in Baden, er war der Autor von über 400 längeren und kürzeren Arbeiten zu Militärfragen. Die trugen ihm nicht nur im Freundeskreis den Spitznamen „General“ ein, den die Marx-Tochter Jenny geprägt hatte, sondern stießen auch bei höchst konservativen preußischen Militärs auf großes Interesse. Doch in Engels’ Beschäftigung mit militärischen Problemen ist eine deutliche Akzentverschiebung festzustellen. Das Interesse des jungen Engels galt vor allem Fragen der Kriegsplanung und Kriegführung. – 1851 nannte er „[d]ie enorme Wichtigkeit, die die partie militaire [die militärische Seite] bei der nächsten Bewegung bekommen muss“, neben „eine[r] alte[n] Inklination“ als einen der Gründe, die ihn veranlassten, „Militaria zu ochsen“, wie er in einem Brief an seinen Freund Weydemeyer schrieb (der war Leutnant in der preußischen Armee gewesen). Einer Frage, die ihn zuvor nur ganz gelegentlich beschäftigt hatte – z. B. in seinem Aufsatz „Po und Rhein“ von 1859 –, galt jedoch seit den 1880er Jahren immer mehr seine Aufmerksamkeit: dem Problem der Kriegsverhütung. Grund dafür war vor allem die Befürchtung, dass das Wettrüsten die Gefahr eines großen Krieges, und dass die militärtechnischen Fortschritte das Gefahrenpotential eines Krieges ungeheuer erhöhen würden. Engels’ Vorstellungen von einer sozialistischen Revolution hatten sich lange, nicht anders als die von Marx, an der „klassischen“ französischen Revolution von 1789 - 94 orientiert; jetzt sah er, dass diese „Fortschritte“ überdies eine neue revolutionäre Taktik erfordern würden. 1892 schrieb er an Paul Lafargue, den Schwiegersohn von Karl Marx: „Die Zeitungsberichte über die entsetzliche Wirkung der neuen Sprenggeschosse in Dahomey [das ist das heutige Benin – Frankreich führte dort einen kolonialen Eroberungskrieg – der Autor] werden Sie gelesen haben. Ein junger Wiener Arzt … hat die Verwundungen gesehen, die die österreichischen Sprenggeschosse bei dem Streik von Nürmitz angerichtet haben, er sagt uns dasselbe. Natürlich wollen die Menschen, die sich der Gefahr aussetzen, auf diese Weise in Stücke gerissen zu werden, wissen, warum. Das ist ausgezeichnet, um den Frieden zu erhalten und auch um die sogenannten revolutionären Anwandlungen im Zaum zu halten, auf deren Explodieren unsere Regierenden nur warten. Die Ära der Barrikaden und Straßenschlachten ist für immer vorüber; wenn sich die Truppe schlägt [d. h. mit den neuen, weit gefährlicheren Waffen schlägt – der Autor], wird der Widerstand Wahnsinn. Also ist man verpflichtet, eine neue revolutionäre Taktik zu finden. Ich habe seit einiger Zeit darüber nachgedacht, bin aber noch zu keinem Ergebnis gekommen.“ Und schon fünf Jahre zuvor, Ende 1887, hatte er jene bekannten, prophetisch anmutenden Sätze formuliert: „Und endlich ist kein andrer Krieg für Preußen-Deutschland mehr möglich als ein Weltkrieg, und zwar ein Weltkrieg von einer bisher nie geahnten Ausdehnung und Heftigkeit. Acht bis zehn Millionen Soldaten werden sich untereinander abwürgen und dabei ganz Europa so kahlfressen, wie noch nie ein Heuschreckenschwarm. Die Verwüstungen des Dreißigjährigen Kriegs zusammengedrängt in drei bis vier Jahre und über den ganzen Kontinent verbreitet; Hungersnot, Seuchen, allgemeine, durch akute Not hervorgerufene Verwilderung der Heere wie der Volksmassen; rettungslose Verwirrung unsres künstlichen Getriebs in Handel, Industrie und Kredit, endend im allgemeinen Bankerott; Zusammenbruch der alten Staaten und ihrer traditionellen Staatsweisheit, derart, dass die Kronen zu Dutzenden über das Straßenpflaster rollen und niemand sich findet, der sie aufhebt; absolute Unmöglichkeit, vorherzusehn, wie das alles enden und wer als Sieger aus dem Kampf hervorgehen wird; nur ein Resultat absolut sicher: die allgemeine Erschöpfung und die Herstellung der Bedingungen des schließlichen Siegs der Arbeiterklasse. – Das ist die Aussicht, wenn das auf die Spitze getriebene System der gegenseitigen Überbietung in Kriegsrüstungen endlich seine unvermeidlichen Früchte trägt.“ Angesichts solch gespenstischer, aber, wie sich zeigen sollte, sehr realistischer Perspektiven bekommt die Frage der Kriegsverhütung ein viel höheres Gewicht. Und erfordert damit auch, das möchte ich besonders betonen, die Zusammenarbeit mit Friedenskräften, die der Arbeiterbewegung sozial recht fern stehen. Und die mit „Sozialismus“ erst mal gar nichts am Hut haben. Aus dieser Einsicht heraus hatte z. B. das sozialdemokratische Zen­tralorgan „Vorwärts“, in dem Anfang 1893 Engels’ realpolitische Schrift „Kann Europa abrüsten?“ erschien, schon kurz zuvor auch den Roman „Die Waffen nieder!“ der adligen Friedensaktivistin Bertha von Suttner in Fortsetzungen veröffentlicht. Und offenbar auch aus dieser Einsicht heraus stellte der Basler Stadtpfarrer 1912 das dortige Münster für den Friedenskongress der Sozialisten zur Verfügung! Nebenbei: Louis Aragon schildert das eindrücklich in seinem Roman „Die Glocken von Basel“.   Teil II und Ende in der UZ vom 27. 5.

Objektive Geschichtsschreibung sieht anders aus

Denunziation der DDR-Kulturpolitik im Begleitbuch zur Ausstellung „Ostdeutsche Arbeitswelt im Wandel“
Rüdiger Bernhardt
Ausgabe vom 12. Februar 2016
Auf der 2. Bitterfelder Konferenz am 24. April 1964 im Kulturpalast des Elektrochemischen Kombinats in Bitterfeld. In der ersten Reihe Willi Bredel, Otto Gotsche, Alexander Abusch, Erwin Strittmatter und Walter Ulbricht (v. l. n. r.). (Foto: Bundesarchiv)

Auf der 2. Bitterfelder Konferenz am 24. April 1964 im Kulturpalast des Elektrochemischen Kombinats in Bitterfeld. In der ersten Reihe Willi Bredel, Otto Gotsche, Alexander Abusch, Erwin Strittmatter und Walter Ulbricht (v. l. n. r.). (Foto: Bundesarchiv)

Vom Oktober bis zum Dezember 2015 gab es in Dresden die Ausstellung „Arbeit! Ostdeutsche Arbeitswelt im Wandel 1945–2015“. Die Veranstalter, das Dresdner Institut für Kulturstudien e. V. und die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, gaben …

Utopie – 500 Jahre nach Thomas Morus

Marxistische Blätter 6_2015 soeben erschienen
LoG
Ausgabe vom 13. November 2015

Vor einem halben Jahrtausend entstand eine Schrift, die eine ganze Literaturgattung prägte. Thomas Mores ‚wahrhaft goldenes Büchlein von der besten Staatsverfassung und von der neuen Insel Utopia‘ stand an historischer …

Die Abwicklung der DDR-Wirtschaft

Weder durchweg marode noch unproduktiv – und schon gar nicht pleite
Klaus Blessing
Ausgabe vom 25. September 2015
Leuna-Werke: Anderswo folgte nach dem 3. Oktober 1990 Schließung, Leerstand oder gar der Abriss … Zwei Millionen Arbeitsplätze gingen verloren. (Foto: Bundesarchiv/ Bild-F089027-0001_Leuna_Industrieanlagen)

Leuna-Werke: Anderswo folgte nach dem 3. Oktober 1990 Schließung, Leerstand oder gar der Abriss … Zwei Millionen Arbeitsplätze gingen verloren. (Foto: Bundesarchiv/ Bild-F089027-0001_Leuna_Industrieanlagen)

In den frühen Morgenstunden des 23. August 1990 beschloss die am 18. März neu gewählte, von der CDU dominierte Volkskammer den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des …

Übergänge zum Sozialismus

Spannendes Wochenendseminar in der KL-Schule
Thomas Mehner
Ausgabe vom 18. September 2015

Gut 20 Genossinnen und Genossen, aus unserer Partei, aus der SDAJ, Ehemalige und Aktive der Linkspartei und andere Linke trafen sich am 29./30. August in der DKP-Parteischule in Leverkusen zu einem Seminar zum Thema „Übergänge zum …

Ein Vorläufer der Kommunistischen Internationale

Vor 100 Jahren formierte Lenin die revolutionäre Zimmerwalder Linke
Gerhard Feldbauer
Ausgabe vom 4. September 2015
Hier fand die Konferenz statt: Postkarte des Hotels und der Pension „Beau Sejour“, Zimmerwald (1904) (Foto: http://www.panoramio.com/photo/16755103/public domain)

Hier fand die Konferenz statt: Postkarte des Hotels und der Pension „Beau Sejour“, Zimmerwald (1904) (Foto: http://www.panoramio.com/photo/16755103/public domain)

Schon kurz nachdem bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges die übergroße Mehrheit der Führungen der sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Parteien Europas auf die chauvinistischen Positionen der Vaterlandsverteidigung ihrer Imperialisten …

Log Chruschtschow?

Über: Grover Furr, Chruschtschows Lügen.
Klaus Stein
Ausgabe vom 17. Juli 2015

Ich habe das Buch von vorne bis hinten gelesen. Empfehlen kann ich es nicht. Furr streitet die Massenrepressionen unter Stalin nicht ab. Chruschtschow stützte sich in seinem Bericht an den XX. Parteitag auf eine Parteikommission. …

Aufbruch in gesellschaftliches Neuland

Aus einem Vortrag von Bruno Mahlow zur Oktoberrevolution
Bruno Mahlow
Ausgabe vom Dossier-Seiten
Sie waren angetreten, um Frieden und Brot zu erkämpfen: Mitglieder des ersten Regiments der Roten Garden, aus denen später die Rote Armee hervorging (Herbst 1917, Petrograd). (Foto: Public Domain)

Sie waren angetreten, um Frieden und Brot zu erkämpfen: Mitglieder des ersten Regiments der Roten Garden, aus denen später die Rote Armee hervorging (Herbst 1917, Petrograd). (Foto: Public Domain)

Die Oktoberrevolution wurde zur entscheidenden Weltenwende in der Geschichte der Menschheit. Die damalige Generation war erfüllt von der Hoffnung und der Absicht, auf dem Weg zum Kommunismus möglichst schnell voranzuschreiten. Dem …

Frieden und Brot!

Ausgabe vom Dossier-Seiten
Wladimir Lebedew „Die Armee und die Flotte verteidigen Russlands Grenzen“ Plakat, ROSTA-Fenster, 1920

Wladimir Lebedew „Die Armee und die Flotte verteidigen Russlands Grenzen“ Plakat, ROSTA-Fenster, 1920

Vor 100 Jahren wurde die Theorie der Arbeiterklasse mit der Oktoberrevolution zur materiellen Gewalt.

Der Rote Oktober und deutsche Arbeiterklasse

Aus der Rede von Götz Dieckmann
Götz Dieckmann
Ausgabe vom Dossier-Seiten

(…) Lenin betonte 1915 – im Lichte seiner Erkenntnisse über die sprunghaftungleichmäßige Entwicklung des Kapitalismus in seinem imperialistischen Stadium – der Sieg des Sozialismus in wenigen kapitalistischen Ländern „oder sogar in einem …

Lenin

CH
Ausgabe vom Dossier-Seiten

Sie prüfen jegliches Gesicht bei ihrer Inspizierung, doch sehen sie am Kessel nicht den Staatsfeind der Regierung. Und Jalava lacht in den Wind, in den Oktoberregen: „Heizer, wenn wir drüben sind, …

Schwierige Aufgaben

Lenin über sozialistischen Aufbau und sozialistische Produktionsweise
Ausgabe vom Dossier-Seiten
Subbotniki – Freiwillige Samstagsarbeit von sowjetischen Werktätigen, 1920 (Foto: gemeinfrei)

Subbotniki – Freiwillige Samstagsarbeit von sowjetischen Werktätigen, 1920 (Foto: gemeinfrei)

Um zu siegen, um den Sozialismus zu schaffen und zu festigen, muss das Proletariat eine doppelte oder zweieinige Aufgabe lösen: erstens die ganze Masse der Werktätigen und Ausgebeuteten mitreißen durch seinen grenzenlosen Heroismus im …

Plakate für die Revolution

Die ROSTA-Fenster
Ausgabe vom Dossier-Seiten
Wladimir Lebedew, ROSTA-Fenster 1920 Bauer, wenn du den Gutsherrn nicht füttern willst – Ernähre die Front, die dein Land und deine Freiheit verteidigt.

Wladimir Lebedew, ROSTA-Fenster 1920 Bauer, wenn du den Gutsherrn nicht füttern willst – Ernähre die Front, die dein Land und deine Freiheit verteidigt.

Die ROSTA Fenster halfen den Bolschewiki die notwenidgen Schritte der Revolution unter der Bevölkerung bekannt und populär zu machen.

Kunst für die Sowjetmacht

Von der Denkmalspropaganda bis zum Agitationsporzellan
Gertraude Sumpf
Ausgabe vom Dossier-Seiten
Der Bolschewik, Ölgemälde von Boris Kustodijew (1920) (Foto: gemeinfrei)

Der Bolschewik, Ölgemälde von Boris Kustodijew (1920) (Foto: gemeinfrei)

  An einem sonnigen …

Revolution hat Zukunft

100 Jahre Roter Oktober
RS
Ausgabe vom Dossier-Seiten

Über 500 Gäste besuchten die Konferenz zu 100-Jahre-Oktoberrevolution von DKP, Rotfuchs und SDAJ in Berlin.

Revolution mit Zukunft

Eine Konferenz in Berlin zu 100 Jahren Roter Oktober
Roman Stelzig
Ausgabe vom Dossier-Seiten
100 Jahre Roter Oktober im Babylon (Foto: Frank Kopperschläger)

100 Jahre Roter Oktober im Babylon (Foto: Frank Kopperschläger)

Geleitet vom Anspruch, Wissen über Geschichte als Instrument zur Gestaltung der Gegenwart zu gebrauchen, veranstalteten die DKP, der Rotfuchs Förderverein und die SDAJ am 21.10. im Kino Babylon in Berlin eine Konferenz zum Thema „100 …