Zu Recht abgewälzt

Von Ulrich Straeter, Essen
|    Ausgabe vom 30. Juni 2017

Wenn die Brennelementesteuer eine Verbrauchsteuer war (darüber kann man streiten), dann wurde sie, wie die anderen Verbrauchsteuern auch, jeweils von den Herstellern an den Staat bezahlt. Die Hersteller haben dann – wie bei den anderen Verbrauchsteuern auch – diese steuerliche Belastung auf die Kunden/Käufer abgewälzt. Das wäre dann „zu Recht“ geschehen, und nicht, wie im Kommentar angegeben, zu Unrecht. Man kann das natürlich auch „Strompreiserhöhung“ nennen. D. h. wir Verbraucher haben die Steuer im Endeffekt, wie beim Benzin, beim Tabak, beim Schnaps und beim Bier, bezahlt und nicht die Konzerne. Nicht gerecht, aber steuersystemgerecht. Deshalb dürften die Konzerne keinen Cent zurückkriegen.


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