Fiese Verleumdung

Von Karla Leonartz Aksu, per E-Mail
|    Ausgabe vom 23. Juni 2017

Der Artikel beschreibt die im Schweinsgalopp durchgezogene Grundgesetzänderung zu Privatisierungen (Autobahnen). „Der Widerstand gegen das Vorhaben war schwach“, wird darin geklagt. Ja, wo hat denn die DKP Widerstand dagegen initiiert, organisiert oder wenigstens unterstützt? Laut Lenin muss die kommunistische Zeitung u. a. „kollektiver Organisator“ sein. Aber: die UZ macht es zunehmend wie bürgerliche Medien – erst berichten oder skandalisieren, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Das ist durch und durch schädlich.
Besonders schädlich ist zudem die fiese Verleumdung der „Linken“, die an drei Landesregierungen eben nur beteiligt ist und im Bundesrat nicht machen kann, was sie will. Gab es doch von ausgefuchsten bürgerlichen Demokraten (Schäuble) raffiniert formulierte Abstimmungstexte, die ein entsprechendes Stimmverhalten der PDL-Koalitionäre erzwangen. Jedoch muss über Sinn und Unsinn von PDL-Regierungsbeteiligungen an anderer Stelle gestritten werden.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu »Fiese Verleumdung«, UZ vom 23. Juni 2017





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.