Nachdem das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) den Einzug in den Bundestag nur knapp verpasst hat, prüft die Partei juristische Schritte. Es fehlten gerade einmal etwas mehr als 13.400 Stimmen, um den Sprung über die 5-Prozent-Hürde zu schaffen. In einem Newsletter rief das BSW anschließend seine Anhängerinnen und Anhänger auf, mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zu melden. Es gebe „viele Zuschriften von Auslandsdeutschen, die das BSW wählen wollten und wütend sind, dass sie dies aus technischen Gründen und behördlichen Fehlplanungen nicht tun konnten“. Zum anderen mehrten sich Berichte, „dass sie in ihrem Wahllokal dem BSW die Stimme gegeben haben, aber in der Auflistung der Stimmenergebnisse dieses Wahllokals das BSW mit 0 Stimmen ausgewiesen wird. Dies geht in häufigen Fällen einher mit einem auffällig hohen Stimmenanteil für das ‚Bündnis Deutschland‘ (was auf dem Stimmzettel zum Teil direkt über uns stand)“, so das BSW.
BSW prüft
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"BSW prüft", UZ vom 28. Februar 2025
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