Es ist ja doch erstaunlich, dass man sogar die Plast- und Elastproduktion und -verarbeitung zu politischer Diskreditierung der DDR heranziehen kann. Ich selbst sehe es ein wenig anders. Eben auch aus der im Artikel erwähnten Rohstoffknappheit in der DDR war unsere Plastherstellung und -verarbeitung wirklich nachhaltig und nicht auf Massenkonsum – kaufen, schnell wegwerfen und neu kaufen – ausgelegt. Wenn die Plastartikel aus DDR-Zeit nicht aus Mode- oder ideologischen Gründen weggeworfen wurden, dann sind sie noch heute in manchem Haushalt in guten Diensten.
Aber so etwas anzuerkennen fällt den „Aufarbeitungsideologen“ natürlich schwer.