Stramm weitergehen

Von Karl-Heinz Röder, Hildburghausen
|    Ausgabe vom 9. Februar 2018

Ein Wanderer stand fest auf dem Boden, wie beschrieben im Artikel. Er kannte viele Zitate. Er hatte ein Ziel.
Schon als er begann, gesellte sich in Würzburg einer zu ihm, der war „aufgestanden gegen Rassismus“. Lass uns ein Stück zusammengehen, bot er dem Wanderer an. Wir können uns unterhalten. Ho, ho, musste er hören, willst du mich verseuchen? Nach der Rhön waren Mädchen, die wollten sich emanzipieren. Da hielt er sich fern. Bei Kassel sah er Leute mit Transparenten wie „Her mit dem schönen Leben“ und anderen ziellosen Forderungen, die das Geld betrafen. Das waren nicht seine Ziele. Bei Göttingen diskutierte er viel, stramm ging er weiter. Immer weiter seinem Ziel zu. Vielleicht traf er nach Hannover noch einen, mit dem er sich unterhalten konnte. Genaues weiß man nicht. In der Lüneburger Heide ist es bestimmt einem schlecht geworden und der andere verlor sein Ziel aus den Augen. Vielleicht kam einer bis Bremen und hat sich informiert.


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Leserbrief zu »Stramm weitergehen«, UZ vom 9. Februar 2018





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