Das Methfesselfest in Hamburg

|    Ausgabe vom 16. Juni 2017

 

Da steht sie wieder, die Kogge der DKP, unübersehbar mitten auf dem Else-Rauch-Platz und die Anwohner wissen, es ist wieder Methfesselfest.
Die Kogge wurde Ende der 1970er Jahre gebaut als Attraktion für die damaligen Stadtteilfeste der DKP in allen Hamburger Bezirken und für die UZ-Pressefeste, wo sie im nächsten Jahr auch wieder zum Einsatz kommt. Kapitän der Kogge war Jahrzehnte der 2014 verstorbene Genosse Oschi Mathießen.
„Mit Vergnügen Position beziehen“ ist das übergeordnete Motto des Methfesselfestes der letzten Jahre, eines der letzten nicht kommerziellen Stadteilfeste Hamburgs.
Das Methfesselfest hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt der linken Kräfte in Hamburg und auch darüber hinaus entwickelt. Es bietet eine geballte Ladung linker Kultur, bei der alle mitmachen können.
Und das seit mehr als vierzig Jahren: Das erste Methfesselfest gab es 1974, damals noch als Stadtteilfest der DKP-Eimsbüttel, auf dem Gelände der heutigen Lenzsiedlung. Wegen der Bauarbeiten zur Errichtung derselben, zog das Methfesselfest 1975 auf den Spielplatz an der Methfesselstraße (heute Else-Rauch-Platz), nach der das Methfesselfest bis heute seinen Namen hat. Diese Feste gab es so bis 1990. 1995 fand sich ein Organisationteam, das in unterschiedlichen Besetzungen bis heute arbeitet, welches das Fest als linkes Initiativen- und Bündnisfest fortführt.
Programm unter: methfesselfest.de


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