Bundestagswahl 2017

Markus Ziegler kandidiert in Thüringen

Von UZ
|    Ausgabe vom 26. Mai 2017

Markus Ziegler

Markus Ziegler

Mit 31 Jahren bin ich, Markus Ziegler, zum ersten Mal als Kandidat für die DKP im Land Thüringen nominiert.
Von Beruf bin ich Altenpfleger, mit meiner Frau und unseren drei Kindern lebe ich in Erfurt.
Durch meine Arbeit erlebe ich unmittelbar Missstände, die dringend abgestellt werden müssen: Es geht um nichts weniger, als das Gesundheitswesen allen Bürgern, unabhängig von Geld und Herkunft, zugänglich zu machen und für humane Arbeitsbedingungen zu sorgen. Es gilt: Gesundheit ist keine Ware! Diese Forderung steht im krassesten Gegensatz zur Realität. Die Privatisierung und Liberalisierung im Gesundheitswesen machen Krankenversorgung, Behandlung, Medikamente, letztlich sogar die Hilfebedürftigen und die Pflegekräfte selbst zur Ware nach Effizienzkriterien. Es darf nicht sein, das Krankenhäuser profit­orientiert wirtschaften.
Ebenso ist nicht zu rechtfertigen, dass sehr vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gerade mal der Mindestlohn gezahlt wird. Wir wollen gute Arbeit leisten. Es müssen dementsprechende Arbeitsbedingungen und Entlohnungen sein. Für bedarfsorientierte Patientensicherheit, Personal- und Qualitätsstandards – weg vom Neoliberalismus im Gesundheitswesen!
Die DKP bohrt ihre Finger in die Wunden der unhaltbaren Zustände in Krankenhäusern, Kultur, Bildung, Demokratieabbau, Bespitzelung, Abbau der erkämpften Arbeitsrechte, unzumutbaren Löhne, verlogene Umweltpolitik, mediales Verderben. Durch diesen Anspruch vertritt die DKP nicht nur meine Interessen, sondern auch die Interessen meiner Kinder, meiner Familie und ebenso die meiner Mitmenschen.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu »Markus Ziegler kandidiert in Thüringen«, UZ vom 26. Mai 2017





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.