Sebastian Kurz

lmö zum österreichischen Außenminister
|    Ausgabe vom 19. Mai 2017
Außenminister Sebastian Kurz während seiner Rede vor dem Europarat. Strassburg, 27.01.2014 (Foto: [url=https://www.flickr.com/photos/minoritenplatz8/12186941076]Dragan Tatic[/url])
Außenminister Sebastian Kurz während seiner Rede vor dem Europarat. Strassburg, 27.01.2014 (Foto: Dragan Tatic / Lizenz: CC BY 2.0)

Das vorzeitige Ende der Regierungskoalition in Österreich ist praktisch besiegelt. Außenminister Sebastian Kurz von der ÖVP diktierte dem Koalitionspartner SPÖ ein einvernehmliches Ende. Der neue Star der ganz alten Politikerkaste ist noch jünger als Emmanuel Macron (Präsident Frankreichs) und ebenfalls ein Kunstprodukt des Politbetriebes, der eng an die Marktforschungsinstitute gekoppelt ist.
Warum drängt Kurz auf Neuwahlen? Seine Berater werden ihm geraten haben, sich auf der hohen Welle des Rechtsrucks hochspülen zu lassen, bevor sie über ihn hereinbricht.
Um die Wähler von seiner Verantwortung für die jetzige Regierung abzulenken, will Sebastian Kurz unter einer eigenständigen Plattform, die sich „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ nennt, antreten - mit ÖVP-Unterstützung natürlich. So neu, so frisch, so aalglatt.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu »Sebastian Kurz«, UZ vom 19. Mai 2017





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.