Der rote Kanal

|    Ausgabe vom 12. Mai 2017

„Muttertag“
Ein Krimi aus der Reihe „Polizeiruf 110“. Diesmal deutsch-polnische Kriminalarbeit im gemeinsamen Kommissariat. Eine männliche Leiche wurde in der Nähe von Szczecin in einem bizarren Wald gefunden. Der Tote ist wohl ein Pole, alle Spuren weisen auf das Grenzgebiet hin. Maria Simon und Lucas Gregorowicz spielen zum dritten Mal zusammen Der im Spätherbst 2016 u. a. in Groß Ziethen (Schorfheide), in der Umgebung von Schwedt, in Szczecin und Gryfino gedrehte „Polizeiruf 110: Muttertag“ lebt, wenn er so gut gelungen ist wie die Vorgänger, von einer hohen Authentizität und Intensität.
So, 14.5., 20.15 Uhr, ARD

Treibjagd im Dorf
Ein klassischer Fall kaputter Familienbeziehungen. Der Opa nimmt seinen Enkel mit zum Schießtraining. Doch der Junge verfehlt sein Ziel und trifft versehentlich den geliebten Opa. Die Oma hat ihre eigene Theorie zum Unfallhergang, sie traut ihrem Schwiegersohn zu, auf ihren Mann geschossen zu haben, weil die beiden Männer in stetem Streit lebten. Der Enkel schweigt beharrlich zu dem Vorfall. Peter Keglevic führte Regie und die großartige Franziska Walser spielt die Hauptrolle in diesem Drama.
Mo, 15.5., 20.15 Uhr, ZDF

Das Lidl-Imperium
Der ewige Zweite mausert sich langsam zum Marktführer unter den Lebensmittel-Discountern. „Qualität“ heißt das Zauberwort, mit dem Lidl vom Billig-Image loskommen will, und das der Konzern zum Kern seiner Werbestrategie gemacht hat. Ehemalige Mitarbeiter berichten von erzwungenen Überstunden und Wochenendarbeit, Gewerkschaften klagen über Blockadepolitik und Schikanen gegenüber Betriebsräten. Die Dokumentation stellt sich den Anspruch zu prüfen, ob an diesen Vorwürfen etwas dran ist
Di, 16.5., 20.15 Uhr, ZDF

Alles über meine Mutter
Auf die für ihn typisch gefühlvoll-exzentrische Art inszenierte der spanische Regisseur Pedro Almodóvar einen Film über Einsamkeit und Trauer. Gedreht 1999, ist er immer noch sehenswert, bestimmt für die, die den Film noch nicht kennen. In der klassischen Art des „Screwball-Dramas“ hagelt es Schicksalsschläge, Geburten, Krankheiten und Todesfälle, ohne dass der Regisseur die einfühlsam überdrehte Leichtigkeit aus dem Auge verliert. Der Spielfilm wurde im Jahr 2000 mit einem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet. Weitere internationale Filmpreise gab es reichlich.
Mi, 17.5., 20.15 Uhr, arte


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Leserbrief zu »Der rote Kanal«, UZ vom 12. Mai 2017





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