Wissenschaft

Grüezi liebes Universum

Von Exoplaneten und der Suche nach E. T.
Nina Hager
Ausgabe vom 23. Dezember 2016
Hypothetische „Supererden“ im Vergleich zur Erde (links). (Foto: Anynobody/wikimedia.com/CC BY-SA 3.0)

Hypothetische „Supererden“ im Vergleich zur Erde (links). (Foto: Anynobody/wikimedia.com/CC BY-SA 3.0)

Die Bewohner der …

Grüezi liebes Universum

Von Exoplaneten und der Suche nach E. T.
Nina Hager
Ausgabe vom 23. Dezember 2016
Diese künstlerische Darstellung zeigt einen Blick auf die mögliche Oberfläche des Planeten Proxima b. Auch der Doppelstern Alpha Centauri AB ist zu sehen (rechts von dem Zentralgestirn Proxima). (Foto: ESO/M. Kornmesser/CC BY 4.0)

Diese künstlerische Darstellung zeigt einen Blick auf die mögliche Oberfläche des Planeten Proxima b. Auch der Doppelstern Alpha Centauri AB ist zu sehen (rechts von dem Zentralgestirn Proxima). (Foto: ESO/M. Kornmesser/CC BY 4.0)

Das ESO-Observatorium einschließlich Hauptquartier (zusammenfassende künstlerische Darstellung) ( ESO/M. Kornmesser/CC BY 4.0) Das ESO-Observatorium einschließlich Hauptquartier (zusammenfassende künstlerische Darstellung). – Die Idee einer gemeinsamen Europäischen Sternwarte wurde 1953 geboren. 1963 wurde die Atacama-Wüste in Chile für das internationale Projekt ausgewählt. In den 2000er Jahren entwickelte sich der Wunsch nach einem Teleskop der neuen Generation („European Extremely Large Telescope – E-ELT). Derzeit wird an drei Standorten in Chile der „Himmel“ durchmustert und werden wichtige wissenschaftliche Fragestellungen geklärt. Wenn das E-ELT in Betrieb geht, wird es um Informationen über die Frühzeit unseres Universums gehen, aber auch Schwarze Löcher, Neutronensterne und andere extrem kompakte Objekte sollen beobachtet werden. Die Suche nach extrasolaren – vor allem erdähnlichen – Planeten kann forciert werden. Dazu gehört der erste Nachweis eines erdähnlichen Planeten in der habitablen Zone um einen Stern unserer Milchstraße. Zudem soll das Teleskop die frühesten Stadien der Entwicklung von Planetensystemen untersuchen und Wasser und organische Moleküle in protoplanetaren Scheiben nachweisen.