Landtagswahl NRW 14. Mai 2017

Neue Erfahrungen

DKP-Kandidaten beim Westdeutschen Rundfunk
Von UZ
|    Ausgabe vom 7. April 2017

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat eine Reihe von Interviews auch mit Kandidatinnen und Kandidaten der DKP zur Landtagswahl aufgezeichnet. Diese Interviews sollen ungekürzt und ungeschnitten ausgestrahlt werden. Diana Kummer berichtet von ihren Aufnahmen:
„Es ist nicht das erste Mal, dass ich für die DKP zu einer Wahl antrete. Aber es ist das erste Mal, dass ich offensiv für die DKP unterwegs bin. Neben Unterschriften sammeln, Aktionen planen und Infostände begleiten, gehört diesmal auch die Teilnahme am ‚WDR Kandidatencheck’ dazu.
An 13 verschiedenen Standorten in NRW werden die Aufnahmen gemacht. Über 200 Kandidaten nehmen daran teil. Darunter auch einige unserer Genossinnen und Genossen. In vier Minuten sollen möglichst 12 Fragen zu unterschiedlichen Themengebieten beantwortet werden. Jede Kandidatin und jeder Kandidat bekommt die selben Fragen gestellt, egal welcher Partei sie oder er angehört.
Die richtigen Antworten in der kurzen Zeit zu geben, ist schon schwer genug. Wenn man noch nie vor einer Kamera stand, steigt die Nervosität ins Unermessliche. Kurz sagen, wer man ist und welcher Partei man angehört – und schon liefen die vier Minuten.
Kurze, aber genaue Antworten geben. Immer das Sofortprogramm für NRW im Hinterkopf – und für die Moral in der Hand.
Schnell war alles vorbei. Die Mitarbeiter beim WDR waren freundlich und hilfsbereit. Trotzdem war es mir wichtig, eine Genossin zur moralischen Unterstützung dabei zu haben. Auch wenn sie nicht mit ins Aufnahmestudio hinein durfte, war es viel wert, nach dem Interview auf eine Genossin zu treffen und anschließend gemeinsam einen Kaffee zu trinken.
Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob die Aufnahmen gut sind oder ob ich steif und hölzern bei den ‚Zuschauern’ ankomme, war das Interview eine gute Übung und Erfahrung im Umgang mit den Medien. Der Umgang mit den Medien ist für uns in der DKP nicht alltäglich, weshalb wir solche Möglichkeiten nutzen sollten, um uns und unsere Positionen bekannt zu machen.“


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Leserbrief zu »Neue Erfahrungen«, UZ vom 7. April 2017





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