Das Rathaus von Würselen

Eine Glosse von MI
|    Ausgabe vom 24. März 2017
Das Rathaus von Würselen (Foto: Manfred Idler)
Das Rathaus von Würselen (Foto: Manfred Idler)

Was ist das für eine Stadt, die einst den großen Genossen Martin Schulz zum Bürgermeister hatte? Der Eingang zum Rathaus von Würselen (siehe Foto) verrät nicht viel. Umso erstaunlicher, dass der bescheidene und heute doch so aufregende Martin solch unspektakulären Provinzverhältnissen entstammt. Heute spricht der künftige Kanzler oft davon, dass er als Bürgermeister der rheinischen Stadt all das gelernt habe, worauf es in der Politik ankommt, weil sich die Bürger mit ihren sprichwörtlichen „Sorgen und Nöten“ immer zuerst an die Kommunalpolitiker vor Ort wenden. Was Schulz daraus gemacht hat, müsste jetzt folgen. Erwähnt werden soll hier nur, dass sich ein in Schulz‘ Bürgermeisterzeit als ÖPP finanziertes Spaßbad als große Belastung für die Kommunalfinanzen erwiesen hat. Ob Schulz etwas gelernt hat? Sein Verhalten als Sprecher des EU-Parlaments spricht dagegen.


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Leserbrief zu »Das Rathaus von Würselen«, UZ vom 24. März 2017





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