Kritiker Moskaus ausschließen?

Von Ulrich Sander, Dortmund
|    Ausgabe vom 17. Februar 2017

Lieber Karl-Heinz Peil, es ist in der Friedensbewegung Konsens, dass sie sehr breit ist, aber die Breite dort endet, wo uns alle möglichen Holocaustleugner, Reichsbürger, rechte Esoteriker, Ellsässer-Fans und Fed-Bank-Kritiker mit ins Boot geholt werden sollen. Und leider auch durch Leute geholt, die sonst ganz richtig im Kopf sind.
Wir haben bis 1989 oft und unhinterfragt den Satz Thälmanns gesagt: Von der Haltung zur Sowjetunion hängt ab, ob man sich Kommunist nennen darf. Möchtest du ihn nun reaktivieren? Etwa: Von der Haltung zu Russland und Putin hängt ab, ob man ein Friedensfreund ist? Willst du wirklich, die Kritiker der Moskauer Außenpolitik aus der Friedensbewegung ausschließen? So verstehe ich deinen Leserbrief.


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