An der Seite des spanischen Volkes

Antifaschisten aus Hof in den Internationalen Brigaden
Von Randolph Oechslein
|    Ausgabe vom 4. November 2016

Seine neuesten Forschungsergebnisse zur Beteiligung von Hofern in den Interbrigaden stellte Randolph Oechslein, Vorsitzender der DKP in Hof, vor. Die gemeinsame Veranstaltung der Marx-Engels-Stiftung e. V. und der DKP Hof am 26. Oktober in Hof aus Anlass des 80-jährigen Jubiläums der Gründung der Internationalen Brigaden war gut besucht.
Hermann Kopp, Vorsitzender der MES, referierte zunächst zum Thema „Der Krieg gegen die spanische Republik“ ausführlich über die Vorgeschichte, den Verlauf und die Nachwirkungen des Krieges.
Zur Biographie des Hofer KPD-Mitglied Theodor Klug, der in Spanien kämpfte, referierte Oechslein ausführlich anhand bisher nicht bekannter Quellen. Theo Klug wurde am 9. Januar 1938 in der Schlacht bei Teruel so schwer verwundet, dass ein weiterer Fronteinsatz für ihn nicht mehr möglich war. Nach der Internierung in Frankreich gelang ihm die Flucht nach Nordafrika, wo er erneut für drei Jahre in Wüstenlagern interniert war. Er wurde 1942 von der englischen Armee befreit, der er sich sofort als Freiwilliger anschloss, um weiter gegen die Faschisten zu kämpfen. Auch zu den Biographien von bisher unbekannten Hofern an der Seite der spanischen Republik wie Melanie Rödel, Albert Ruckdäschel, Heinrich Spörl und Eckardt Teichmann gab der Hofer DKP-Vorsitzende die Ergebnisse seiner Recherchen bekannt.


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