Der rote Kanal

|    Ausgabe vom 23. September 2016

Milliarden für Millionäre
Dass sie klauen, weiß man, wie sie‘s machen und wie ihnen der Staat dabei hilft, liegt unter der Dunstglocke: Über Jahre bekamen Fonds, Banken und Investoren nie gezahlte Steuern erstattet. Was denkt man sich dabei, so etwas zu einer vernünftigen Zeit zu senden?
Fr, 23. 9., 20.15–21.00 Uhr, 3SAT

Und gleich im Anschluss:
makro: China-Beben
„Ich sage nur Kina, Kina, Kina.“ So drückte einst Kanzler (1966–1969) Kiesinger (für die Nachgeborenen: erst NSDAP, dann CDU) seine diffuse Furcht vor unglaublich vielen Menschen mit anderer Hauttönung aus. Heute gilt die diffuse Furcht mehr dem angeblichen Schwächeln der Konjunktur im aufsteigenden Riesenland und den globalen Folgen. Was nicht heißt, dass Rassismus keine Rolle mehr spielt.
Fr, 23. 9., 21.00–21.30 Uhr, 3SAT

„Halt mal, Schatz“
Sich über Alltagsbeobachtungen lustig zu machen ist in in der Comedy- und Kabarettszene. Und meistens platt. Vor der Verflachung schützt Jochen Malmsheimer seine unbändige Lust an der Sprache – und er hütet sich vor dem doofen „Ficken“-Sagen der Unterdurschnitts-Comedians.
Sa, 24. 9., 20.15–21.00 Uhr, 3SAT

Tatort: Feierstunde
Der Münster-Tatort ist der beliebteste. Ganz nett zum Chillen, aber die Grundkonstellation ist schon ziemlich ausgelutscht. Kann, muss nich‘.
So, 20.15–21.45 Uhr, Das Erste

Die Siedler der Westbank
Israel beansprucht das Recht, in der vormals jordanischen Westbank siedeln zu lassen. Daran entzünden sich seit 49 Jahren immer neue Konflikte.
Di, 20.15–22.05 Uhr, Arte


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Leserbrief zu »Der rote Kanal«, UZ vom 23. September 2016





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