Solidarität mit Grup Yorum

DKP unterstützt Mahnwachen gegen das Konzertverbot
|    Ausgabe vom 10. Juni 2016
Mahnwache mit Musik: Protest in Gladbeck gegen das Verbot des Grup-Yorum-Konzertes (Foto: DKP)
Mahnwache mit Musik: Protest in Gladbeck gegen das Verbot des Grup-Yorum-Konzertes (Foto: DKP)

Mitglieder und Freunde der türkischen Grup Yorum protestieren in dieser Woche täglich von 11 bis 17 Uhr (Freitags bis 13 Uhr) vor dem Rathaus in Gladbeck gegen das Verbot ihres Konzertes. Am Donnerstag wollen zwei Musiker in den Hungerstreik treten. In der kommenden Woche soll die Mahnwache auch musikalisch unterstützt werden.
Die Stadt Gladbeck hatte das Konzert der revolutionären türkischen Musiker verboten, das für den 18. Juni geplant war und unter dem Motto „Eine Stimme – ein Herz gegen Rassismus“ stehen sollte. Der Leiter des Staatsschutzes im Bezirk geht laut „Westdeutscher Allgemeiner Zeitung“ sogar so weit zu dekretieren, dass sich möglicherweise strafbar mache, wer den Musikern eine Auftrittsmöglichkeit bietet.
Der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele rief in einem Brief zur Solidarität mit den Musikern auf: „Grup Yorum schafft es mit ihrer revolutionären Musik die türkische Linke zu einen und Volksmassen zu mobilisieren. Immer wieder haben türkische Behörden Mitglieder der Gruppe deshalb verhaftet, eingesperrt und gefoltert. Auftritte wurden verboten.“ Deshalb, so Köbele, brauche Grup Yorum unsere Solidarität.
Grup Yorum wird auch auf dem UZ-Pressefest – Volksfest der DKP, das vom 1. bis zum 3. Juli in Dortmund stattfindet, spielen.

Die DKP ruft auf:
- Protestiert bei der Stad Gladbeck gegen das Verbot: rathaus@stadt-gladbeck.de
- Geht zur B vor dem Rathaus (Willy-Brandt-Platz 2)
- Organisiert Soli-Aktionen

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Leserbrief zu »Solidarität mit Grup Yorum«, UZ vom 10. Juni 2016





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