Ostermärsche 2016 auch mit internationaler Beteiligung

In Erlangen waren erstmals Vertreter der französischen und italienischen Friedensbewegung dabei
|    Ausgabe vom 8. April 2016
Roland Nivet (Rennes) und Isa Paape (Erlangen) während der Auftaktkundgebung (Foto: Werner Lutz)
Roland Nivet (Rennes) und Isa Paape (Erlangen) während der Auftaktkundgebung (Foto: Werner Lutz)

In Erlangen folgten etwa 200 Menschen dem Aufruf „Wir stimmen gegen Krieg“ des Friedensbündnisses. Zum ersten Mal sprachen Vertreter der französischen Friedensbewegung Mouvement de la paix, Roland Nivet aus Rennes, und einer italienischen Friedensinitiative der Gemeinde Cumiana, Antonio Stompanato, bei der Auftaktkundgebung. Die Beiträge der internationalen Gäste erfuhren besondere Aufmerksamkeit und erhielten viel Applaus.
Die Gäste aus Frankreich, neben Roland Nivet auch Marie Ange Dumas, und aus Italien Antonio Stompanato mit Familie sowie Vertreter des Erlanger Bündnis für den Frieden, sind sich einig darin, dass internationale Konflikte nicht militärisch gelöst werden können. Die Achtung des Völkerrechts erfordert eine verantwortliche Politik der Demilitarisierung internationaler Beziehungen und eine Förderung ziviler Konfliktösungen. Der Respekt vor den Menschenrechten und der Charta der Vereinten Nationen erfordert zudem eine Politik des ökonomischen Ausgleichs und sozialer Gerechtigkeit.
Bei anschließenden Gesprächen kamen die Vertreter der Friedensorganisationen aus den Städten dreier unterschiedlicher Nationen überein, die Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg im Sinne einer europäischen Friedenspolitik zu verstärken. Zu diesem Zweck wurden bereits weitere Gespräche und die Planung konkreter Projekte, insbesondere für Jugendliche, vereinbart.


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