Stadtmassaker

Ausstellung mit Fotografien von Katrin Susanne Gems und Gerda Sökeland
|    Ausgabe vom 20. November 2015

19. November bis 3. Dezember 2015

geöffnet: Mi/Do 19–21 Uhr, Sa 11–14 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Arbeiterfotografie
Merheimer Straße 107, 50733 Köln

Ein ganzes Stadtviertel wird platt gemacht – nicht ohne massiven Protest. Doch der bleibt erfolglos. Die Geschichte von Duisburg-Bruckhausen, seiner Bewohnerinnen und Bewohner, Kinder, Haustiere, Nachbarschaft, gelebte Integration werden in Fotos einer verschwundenen Welt wieder sichtbar.

Eröffnung: Donnerstag, 19. November 2015, 19 Uhr

mit Frank Baier, Ruhrgebietsbarde mit Akkordeon und dem Bruckhausen-Walzer und Prof. Roland Günter, Deutscher Werkbund, Professor für Kunst- und Kulturtheorie mit Forschungsschwerpunkt Stadtplanungsgeschichte und Sozialwissenschaft des Alltagslebens, Autor der Bücher „Fotografie als Waffe“ und „Stadtmassaker und Sozialverbrechen“

Vortrag von Kalle Gerigk: Freitag, 27. November 2015, 19 Uhr

Der in Deutschland bekannteste Widerständler gegen Willkür von Wohnraumspekulation, Kalle Gerigk, berichtet und diskutiert anhand aktueller Fälle über die politische Lage um Gentrifizierung und Prekarisierung. Die Verhinderung seiner Wohnungsräumung aus „Eigenbedarf“ hat aus Karl-Heinz Gerigk „Kalle für Alle“ gemacht, einen offensiven Streiter im Bündnis „Recht auf Stadt Köln“. Vortrag garniert mit Bildern und Filmschnipseln verschiedener Aktionen.

http://www.arbeiterfotografie.com/252015/


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Leserbrief zu »Stadtmassaker«, UZ vom 20. November 2015





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