Kampf dem Atomtod: Nur Frieden bietet Schutz …

Bilder aus 65 Jahren
|    Ausgabe vom 7. August 2015
4. Mai 1984, Frankfurt a. M. (Foto: Manfred Tripp)
4. Mai 1984, Frankfurt a. M. (Foto: Manfred Tripp)

Noch immer lagern in Büchel in der Eifel US-amerikanische Atomwaffen und hier werden im Rahmen der innerhalb der NATO vereinbarten sogenannten nuklearen Teilhabe auch Jagdbomberpiloten der Bundeswehr für den Einsatz mit dieser Massenvernichtungswaffe ausgebildet.

In den Bunkern des Standortes lagern wahrscheinlich 20 US-Atomwaffen des Typs B61. Dieser Bombentyp hat eine maximale Sprengkraft von 340 Kilotonnen TNT, das entspricht etwa dem 26-fachen der Hiroshima-Bombe. Die USA wollen bis 2023 etwa vier Milliarden Dollar aufwenden, um die Atombomben vom Typ B61 zu „modernisieren“. Bisher handelt es sich um reine Abwurfbomben; die neue Version soll ein Steuerungssystem erhalten und könnte damit zur präzisionsgesteuerten Fernwaffe werden. „Mit völlig modernisierten Atomwaffen in Büchel/Eifel und anderswo in Europa entsteht erstmals seit den 1980er Jahren eine Konstellation, die einen Atomkrieg in Europa möglich erscheinen lässt“, heißt es dazu auf www.atomwaffenfrei.de.


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