Weil ich mich nicht Gesetzen beugte

Mikis Theodorakis zum 90. Geburtstag
Von Gina Pietsch
|    Ausgabe vom 24. Juli 2015
Mikis Theodorakis in der Kölner Philharmonie, 1987 (Foto: Tom Brenner)
Mikis Theodorakis in der Kölner Philharmonie, 1987 (Foto: Tom Brenner)

Ein Abend über
ein Leben in Liedern

Mit Gina Pietsch
und Christine Reumschüssel

Mikis Theodorakis: „Weil ich mich nicht Gesetzen beugte“

28. Juli, 20.00 Uhr, Rationaltheater, Hesseloherstraße 18, 80802 München, Telefon: 089–54 81 81 81

29. Juli, 19.00 Uhr, junge Welt Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin, Kartentelefon: 030–53 63 55–56

 

Quijote

25. Juli, nachmittags und abends, Heideruh e. V., Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte
Ahornweg 45, 21244 Buchholz/Nordheide
ca. 14.30 Uhr: „Fluss unterm Eis“ – Lieder gegen die Eiszeit
ca. 19.30 Uhr: Konzert zum 90. Geburtstag von Mikis Theodorakis
als Gast: Rolf Becker

20. September, „Canto General – Der große Gesang“, Text: Pablo Neruda/Musik: Mikis Theodorakis in deutscher Sprache und musikalischer Bearbeitung für drei Stimmen Kulturzentrum Moritzhof, Moritzplatz 1, 39124 Magdeburg

27. September, 18.00 Uhr, „Canto General – Der große Gesang“, Städtische Theater Chemnitz, Schauspielhaus, Kleine Bühne, Zieschestr. 28, 09111 Chemnitz

18. Oktober, 20.00 Uhr, Zimmer 16, Florastraße 16, 13187 Berlin: Konzert zum 90. Geburtstag von Mikis Theodorakis

 

„Mikis Theodorakis
– Ein Leben für die Freiheit“

Eine Hommage anlässlich des 90. Geburtstages

Rolf Becker, Rezitation / Julia 
Schilinski, Gesang / Gerhard 
Folkerts, Klavier und Konzeption

Samstag, 5. September
20.00 Uhr, Ev. Pfarrkirche Münzenberg
Samstag, 26. September
19.30 Uhr, Wilhelmskirche Bad Nauheim
Samstag, 3. Oktober
19.30 Uhr, Villa Papendorf, Papendorf bei Rostock

Wir feiern am 29. Juli seinen 90. Geburtstag, und wir feiern damit 90 Jahre eines reichen, schweren, kämpferischen, widerständigen, widersprüchlichen Lebens. Unmöglich zu nennen all seine Aktivitäten in Politik und Kunst, in Freiheit und Gefangenschaft, geehrt und gefoltert, verbannt und in der Nähe seiner traditionsreichen Familie, als Politiker, als Dichter, als Komponist. Auffällig immer, schon durch Körpergröße, er ist 1,94. Und immer ist er unbequem, weil er, wie in seinem Lied, „sich nicht Gesetzen beugte“.

Seine Kindheit ist geprägt durch viele Umzüge, bedingt durch häufigen Arbeitswechsel des Vaters als Jurist und Staatsbeamter. Geboren wird er auf der Insel Chios. Aber er versteht sich als Kreter, als ein Kreter mit musikalischer und höchst politischer Vorgeschichte. Da ist der eine Stammvater der erste und letzte kretische General, den die Türken am Beginn der Kämpfe gegen sie verhungern ließen. Und da ist der andere der Schöpfer des Hauptliedes der kretischen Revolution „Pote tha kani xasteria“. Eine verschworene Sippe sind sie – meist Hirten, Bauern, Lyraspieler, Angestellte und, wie Theodorakis sagt, Antikommunisten bis auf die Knochen, aber über zwei Jahrhunderte an vorderster Front Kämpfer gegen die wechselnden Besatzer, Türken, Albaner, Italiener, Deutsche, Engländer, Amerikaner – und die Junta des eigenen Landes. Und so wird denn auch verständlich, wieso Theodorakis auf die Frage eines seiner Peiniger auf der Verbannungsinsel Makronisos, wer er denn sei, dass er die Reueerklärung nicht unterschreibe, nicht antwortet „Weil ich Kommunist bin“, was er doch war zu dieser Zeit, sondern

… weil ich Kreter bin

Mit den Kretern haben alle Besatzer ihre Probleme, auch die Nazis. Die Kämpfe dauern länger als von der deutschen Reichsführung eingeplant und verlaufen besonders erbittert um Galata im Westen der Insel, den Heimatort der Familie Theodorakis. „Mein Vater war zeitlebens stolz darauf, dass Galata sogar im Wehrmachtsbericht auftauchte.“

130 000 stellen sich als Nationale Befreiungsarmee Hitler entgegen, so dass der auf Generalmobilmachung verzichtet, sich aber in bekannt grausamer Weise an Tausenden von Griechen rächt. Das erlebt auch Theodorakis. Aber der kennt das schon von den Italienern. 1942 gerät er in ihre Fänge, weil er, siebzehnjährig, auf einer Demon-
stration gegen sie „Es lebe Griechenland und die Sowjetunion“ ausruft. Die Folterer reißen ihm einen Fingernagel aus, furchtbar schmerzhaft, aber nicht das Schlimmste, was er in dem Dutzend der Lager und Gefängnisse, Ikaria, Makronisos, Oropos, ertragen muss. Er kommt mit dem Leben davon und flieht – wie in einen Ausweg – in die Musik. Er wird Komponist, weltberühmt, mit einem riesigen Œuvre.

Und nur das wollte er werden, schon, nachdem er in einem deutschen Film zum ersten Mal Beethovens Neunte hörte. „Am nächsten Tag ging ich ins Gymnasium und erklärte meinen Lehrern, dass ich mich ab jetzt nur noch mit Musik beschäftigen würde.“

Musik, ein Ausweg

Mit zwölf schreibt er seine erste Komposition, und nun lernt er, besessen, am Konservatorium. Er schreibt alle Beethoven-Sinfonien ab und bald darauf eigene.

„Ich war also Komponist, Kommunist und Verfolgter, ich war alles das zusammen“, unter italienischen und deutschen Besatzern, später unter den Engländern, die nach der Niederlage der Nazis in Athen einrücken und auf Churchills Befehl hin die griechische Resistance liquidieren. Dann kommen die Amerikaner und setzen im Namen der „Truman-Doktrin“ und „zum Schutz der Freien Völker“ in Griechenland zum ersten Mal Napalm ein. Die Nationale Befreiungsfront wird verboten, die Kommunistische Partei sowieso, ein Dekret, das erst 1975 aufgehoben wird. Und Stalin schweigt, lässt die griechische Linke im Stich. Diese Enttäuschung beeinflusst nicht wenig Theodorakis spätere Haltung zur KP.

1954 gibt es eine große Veränderung in seinem Leben. Die Athener Ärztin Myrto Altinoglou, in die er sich zehn Jahre zuvor verliebte, wird seine Frau, ist es bis heute. Beide erhalten ein Auslandsstipendium für Paris, sie am Curie-Institut, er am Konservatorium. Er studiert bei Olivier Messiaen, lernt die Zwölftonmusik kennen, und kann seine musikalischen Wurzeln nicht vergessen. So wird das Kretische durchklingen nicht nur in Liedern, sondern auch in Suiten und in seiner Klaviermusik. Das alles – schwermütig – ist ihm musikalische Aufarbeitung der physischen und psychischen Verletzungen von Lager und Bürgerkrieg, von Verhören und Folterungen. Sein Antimakronisos, wie er Paris nennt, die Stadt, in der seine Kinder Margarita und Giorgos geboren werden, die Stadt, von der er immer schwärmen wird als vom „Zentrum der Welt“, und doch hat er Heimweh. Da schickt ihm 1958 der Dichter Jannis Ritsos seinen Gedichtzyklus „Epitaphios“, der bei der Bücherverbrennung 1936 in Athen in den Flammen landete. Geschildert werden Vorgänge des Jahres 36, als beim Streik der Tabakarbeiter 30 Menschen durch die Staatspolizei ermordet wurden, an einem Maitag.

Frühling in Griechenland

Die Jahre 60 bis 67 kommen. Eine gute Zeit, für Mikis die produktivste und glücklichste. Er spricht vom „Frühling in Griechenland“. Und er wird Komponist in 30 Filmen. „Alexis Zorbas“ macht ihn weltbekannt.

Die Arbeit mit dem Regisseur Cacoyannis führt 1962 zu ihrem Meisterwerk „Zorbas, der Grieche“. Vielleicht wäre „Zorbas, der Kreter“ passender gewesen, denn gerade um den Kreter geht es ja, der, besonders stark, mutig, freiheitsliebend, sinnlich, individualistisch, lebensfroh, und so auch besonders gezeichnet wurde durch den auf Kreta hoch verehrten Dichter Nikos Kazantzakis. Anthony Quinn verkörpert ihn grandios, Und so wird der berühmte Sirtaki in aller Welt als der griechische Tanz an sich empfunden. Gelernt hatte ihn Quinn aus Theodorakis’ schönem Lied „Mach das Bett für zwei“ aus dem Musical „I Gitonia ton Angelon“, „Das Viertel der Engel“, worin der Dichter, Maler und Regisseur Jakovos Kambanellis das Athener Dirnenviertel verklärt und Theodorakis die Musikformen eben dieses Viertels nutzt.

Mit Kambanellis verbindet Mikis viel; Schmerzen auch, die Lager und Verbannung hinterlassen haben, das bei der Folter gebrochene Bein, das zerschlagene Auge, und die Krämpfe, die jede Erinnerung an die Verbannungsinsel Makronisos begleiten. Was Wunder, dass er für die „Mauthausen-Kantate“ die Gedichte von Kambanellis nimmt, die dieser über seine Zeit als Häftling im KZ Mauthausen schrieb.

Der 22. Mai 1963. Der Armenarzt Grigoris Lambrakis, der an der Spitze der griechischen Friedensbewegung steht, wird ermordet, woraufhin Künstler, Wissenschaftler mit vielen Jugendlichen die „Lambrakides“, die „Demokratische Jugendbewegung“ gründen und Theodorakis, den „Musiker der Jugend“, wie man ihn nennt, zu ihrem Präsidenten machen. Die Lambrakides werden die stärkste Organisation Griechenlands, machen sich an die Arbeit, pflanzen Bäume, helfen Schulen gründen, richten Kulturzentren ein.

1967 rollen die Panzer

Für sieben Jahre fällt das Land unter die Diktatur der Junta.

Theodorakis verfasst zwei Tage nach dem Putsch den ersten Aufruf zum Widerstand, gründet die „Patriotische Front“ und schreibt „Rebellenlieder“. „Meine Kameraden lernten sie, um sie an die in den Gefängnissen und Lagern gebliebenen Kameraden weiterzugeben.“

Verhaftet wird nach lange vorher angelegten schwarzen Listen und verbrämt nach dem Motto „Es gibt keine politischen Gefangenen in Griechenland. Es gibt nur eingesperrte Kommunisten.“ Denunziation wird offizialisiert. Jeder hat Angst vor jedem. Es hagelt Verbote, von Büchern, von langen Haaren, kurzen Röcken, den Beatles, der Homosexualität, der modernen Musik, den Russen, der Friedenbewegung, dem Buchstaben „Z“, der Leben bedeutet, und – den Liedern von Mikis Theodorakis. Sie werden Anlass für den Armeebefehl Nummer 13. Darin heißt es u. a.:

1. Wir haben beschlossen, und befehlen: Es ist im ganzen Land verboten, Musik und Lieder des Komponisten Mikis Theodorakis zu verbreiten oder zu spielen, diese Musik ist u. a. als Bündnis mit dem Kommunismus zu betrachten.

2. Die Bürger, die dieser Bekanntmachung zuwiderhandeln, sind sofort vor Sondergerichte zu stellen und werden dort verurteilt.

Das passiert dann auch. Eine Reihe von Menschen werden verhaftet, seiner Lieder wegen. Mikis trifft es am 21. August 1967. Zum neunten Mal gefangen genommen, eingeliefert ins Gebäude der Sicherheitspolizei. Da sagt Charles Aznavour seine Tournee nach Griechenland ab. Da gibt es sofortige Proteste von Sartre, Schostakowitsch, Strawinsky, Boulez, Bernstein, Belafonte, Henze, Doris Lessing – um nur einige zu nennen. Das alles hat Auswirkungen. Die Junta begnügt sich diesmal mit psychischem Terror, legt ihn in die Zelle Nr. 1, unter die „Terrasse“, wo gefoltert wurde. Er zählt die Schreie, ein perverser Rhythmus. Und er zählt die Klopfzeichen, ein guter Rhythmus – tak tak. Und beides wird, komponiert, zum Denkmal für Andreas Lentakis, einen der vielen seiner Freunde, die er neben sich sterben sah – im Schlachthaus.

Lieder wie „Schlachthaus“ sendet die BBC kurz nach ihrer Entstehung. Sie tauchen auf, wenn keiner sie erwartet, trotz strengster Bewachung im Verbannungsort Zatuna, wo die ganze Familie unter Arrest steht, mit ständigen Kontrollen, Leibesvisitationen, auch bei den Kindern Giorgos und Margarita. Von ihnen sagt er: „Es gibt wenige Menschen, die einen solchen Widerstand gegen das Regime geleistet haben wie meine Kinder.“

Dann werden Gerüchte ausgestreut, er sei umgefallen und zur Kollaboration mit der Junta bereit, schlimme Verunsicherung bei denen, die ihm vertrauen, sich an ihm festhalten, um selber durchzuhalten. Die Zahl der Widerständler gegen die Diktatur wird kleiner, dazu Prag 68. Der Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten spaltet auch in Griechenland die von Theodorakis immer wieder beschworene Einheit.

Der 13. April 1970 – die internationale Solidarität verhilft ihm zur Flucht nach Paris. Der diese Flucht organisiert, tut es mit den Worten, der Komponist Mikis Theodorakis ist nun kein Kommunist mehr. Nicht das erste Mal und später immer wieder bringt ihn die Frage nach seiner Parteizugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit, seiner kritischen Sicht auf die oder seiner Solidarität mit der kommunistischen Partei zwischen die Fronten, für die Konservativen ein Erzkommunist, für die Kommunisten ein Abweichler.

Neue Anfänge

Am Ende der Junta und dem Beginn der Zivilregierung unter Karamanlis im Juli 74 kann Theodorakis nach Athen zurückkehren. Der Empfang auf dem Flughafen wird ebenso triumphal wie die folgenden großen Konzerte mit seinen Werken. Der Erfolg seiner politischen Arbeit, als unabhängiger Bürgermeisterkandidat oder Staatsminister, reicht nicht heran an den als Komponist. Als dieser weltberühmt und in Griechenland unerreicht, wird er aber dennoch nicht von allen akzeptiert, aufgrund des ewigen Widerspruchs zwischen Massenerfolg und Innovation, des bewusst Unelitär-sein-Wollens. Er hält fest an seinen Zorbas-Wurzeln und geht darüber hinaus, in 800 Liedern, Passionen, Balletten, Sinfonien, ab den 80-er Jahren auch Opern. Eigentlich ist er überall ein Stück voraus.

Er gründet eine „Griechisch-Türkische Freundschaftsgesellschaft“, um die jahrhundertealte Feindschaft zwischen beiden Ländern zu überwinden. Er gibt als erster Grieche in der Türkei Konzerte und wird zum Wegbereiter der ersten Staatstreffen. Da stempeln ihn die Medien zum „Verräter“ ab, zum „Anti-Hellenen“. Ein neuer Schmerz zu den vielen anderen.

So kommt er 16 Jahre nach dem Ende der Junta, 1990, zu der Einschätzung: „Die Lage ist schlimmer als unter der Diktatur. Gewiss, es gibt keine Folter, keine willkürlichen Verhaftungen, aber heute geht es um Leben und Tod für Griechenland. Sie haben die Kassen geleert, sie haben die Herzen gelehrt, sie haben die Hirne geleert.“

Was seine Landsleute heute beschäftigt, sieht Mikis sehr früh und entgegen seiner Pläne, sich nur noch mit Musik zu beschäftigen, engagiert er sich, bleibt unbequem.

Im Oktober 2011 ruft er zusammen mit Manolis Glezos auf gegen das „Imperium des Geldes“, gegen die Gefahr eines neuen „Finanzfaschismus“, erinnert an Protagoras‘ großen Satz, dass nicht der Markt, sondern „der Mensch das Maß aller Dinge“ ist.

Und er hat einen Wunsch: Sollte aber wieder eine Massenbewegung, ein großer Aufstand beginnen, so möchte ich mich noch einmal hineinstürzen …

Ein Abend über
ein Leben in Liedern

Mit Gina Pietsch
und Christine Reumschüssel

Mikis Theodorakis: „Weil ich mich nicht Gesetzen beugte“

28. Juli, 20.00 Uhr, Rationaltheater, Hesseloherstraße 18, 80802 München, Telefon: 089–54 81 81 81

29. Juli, 19.00 Uhr, junge Welt Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin, Kartentelefon: 030–53 63 55–56

 

Quijote

25. Juli, nachmittags und abends, Heideruh e. V., Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte
Ahornweg 45, 21244 Buchholz/Nordheide
ca. 14.30 Uhr: „Fluss unterm Eis“ – Lieder gegen die Eiszeit
ca. 19.30 Uhr: Konzert zum 90. Geburtstag von Mikis Theodorakis
als Gast: Rolf Becker

20. September, „Canto General – Der große Gesang“, Text: Pablo Neruda/Musik: Mikis Theodorakis in deutscher Sprache und musikalischer Bearbeitung für drei Stimmen Kulturzentrum Moritzhof, Moritzplatz 1, 39124 Magdeburg

27. September, 18.00 Uhr, „Canto General – Der große Gesang“, Städtische Theater Chemnitz, Schauspielhaus, Kleine Bühne, Zieschestr. 28, 09111 Chemnitz

18. Oktober, 20.00 Uhr, Zimmer 16, Florastraße 16, 13187 Berlin: Konzert zum 90. Geburtstag von Mikis Theodorakis

 

„Mikis Theodorakis
– Ein Leben für die Freiheit“

Eine Hommage anlässlich des 90. Geburtstages

Rolf Becker, Rezitation / Julia 
Schilinski, Gesang / Gerhard 
Folkerts, Klavier und Konzeption

Samstag, 5. September
20.00 Uhr, Ev. Pfarrkirche Münzenberg
Samstag, 26. September
19.30 Uhr, Wilhelmskirche Bad Nauheim
Samstag, 3. Oktober
19.30 Uhr, Villa Papendorf, Papendorf bei Rostock


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Leserbrief zu »Weil ich mich nicht Gesetzen beugte«, UZ vom 24. Juli 2015





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